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Vizemeister bezwingt Lilien: Darmstadt unterliegt Wolfsburg mit 0:1

Der eingewechselte Daniel Caligiuri hat dem VfL Wolfsburg den ersten Auswärtssieg der Saison gegen die Lilien beschert. Er sorgte am Samstag in der 78. Minute für einen hartumkämpften 1:0 (0:0)-Erfolg bei Darmstadt 98.
Enttäuscht: Der Darmstädter Florian Jungwirth nach dem Abpfiff. Foto: Fredrik von Erichsen Enttäuscht: Der Darmstädter Florian Jungwirth nach dem Abpfiff. Foto: Fredrik von Erichsen
Darmstadt. 

Für die „Lilien” war es dagegen bereits die dritte Niederlage im heimischen Stadion am Böllenfalltor. Vor 15 800 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, blieben die Hessen in der Offensive insgesamt zu harmlos.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking hatte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:0 in der Champions League gegen die PSV Eindhoven auf einer Position verändert. Für Caligiuri stand Vieirinha in der Startformation. Ansonsten vertraute Hecking wieder auf sein Sturmduo Max Kruse und Bas Dost, das zuletzt immer besser in Schwung gekommen war.

Bilderstrecke Dritte Heimpleite der Lilien gegen Vizemeister Wolfsburg
Die Wölfe, in der Fremde diese Saison bislang noch ohne Dreier, bezwangen den SV Darmstadt am Samstag mit 1:0 (0:0). Vor 15.800 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, sorgte der eingewechselte Daniel Caligiuri (78.) mit seinem Treffer für den Sieg über die Gastgeber.Die Wölfe, in der Fremde diese Saison bislang noch ohne Dreier, bezwangen den SV Darmstadt am Samstag mit 1:0 (0:0). Vor 15.800 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, sorgte der eingewechselte Daniel Caligiuri (78.) mit seinem Treffer für den Sieg über die Gastgeber.Die Wölfe, in der Fremde diese Saison bislang noch ohne Dreier, bezwangen den SV Darmstadt am Samstag mit 1:0 (0:0). Vor 15.800 Zuschauern, darunter Bundestrainer Joachim Löw, sorgte der eingewechselte Daniel Caligiuri (78.) mit seinem Treffer für den Sieg über die Gastgeber.

Doch gegen die erneut kampf- und defensivstarken Darmstädter tat sich das Offensiv-Duo der Gäste dieses Mal sehr schwer. Auch weil aus dem Mittelfeld um Julian Draxler nur wenige Ideen kamen. So hatten die Gastgeber, bei denen Marco Sailer für Jan Rosenthal begann, lange Zeit wenig Mühe, den Favoriten in Schach zu halten. Lediglich Draxler sorgte mit einem Fernschuss nach rund einer Viertelstunde für etwas Gefahr, zielte aber über das Tor.

Die beste Chance der ersten Halbzeit hatten so sogar die „Lilien”, die sich ansonsten ausschließlich auf die Defensive beschränkten. Doch in der 42. Minute setzte sich Marcel Heller im Strafraum gleich gegen mehrere Gegenspieler durch und bediente Konstantin Rausch, der im Liegen aber nur das Außennetz traf.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Wolfsburger, die schon im ersten Durchgang fast 70 Prozent Ballbesitz hatten, den Druck. In der 56. Minute ging ein Volley-Schuss von Draxler knapp drüber, acht Minuten später hatte Dost das 1:0 auf dem Fuß, schoss aus elf Metern aber knapp am Tor der Hausherren vorbei.

Die Darmstädter konnten sich offensiv dagegen kaum noch in Szene setzen. Abgesehen von einem Kopfball von Peter Niemeyer (55.) blieb das Team von Trainer Dirk Schuster völlig wirkungslos. Der einzige Stürmer Sandro Wagner blieb dieses Mal blass.

Dennoch mussten die Wolfsburger bis in die Schlussviertelstunde warten, ehe ihr Anrennen belohnt wurde. Der erst wenige Minute zuvor für Draxler eingewechselte Caligiuri traf auf Zuspiel von Nationalspieler Kruse mit einem Fernschuss. Wenig später hätte Dost alles klar machen können, schoss aber knapp am Tor vorbei. Die „Lilien” versuchten in der Schlussphase zwar noch einmal Druck aufzubauen, die Gäste brachten den Vorsprung aber routiniert über die Zeit und gerieten nicht mehr in Gefahr.

(Von Lars Reinefeld, dpa)
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