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Fraport Skyliners: Tai Webster hat mit den Skyliners in dieser Saison noch viel vor

Von Am Sonntag trifft Neuseelands Nationalspieler mit den Frankfurtern auf den direkten Play-off-Konkurrenten aus Würzburg.
Gehört in seiner ersten Profi-Saison bereits zu den besten Bundesliga-Basketballern: Skyliners-Spielmacher Tai Webster (links). Foto: JOACHIM STORCH (Joachim Storch) Gehört in seiner ersten Profi-Saison bereits zu den besten Bundesliga-Basketballern: Skyliners-Spielmacher Tai Webster (links).
Frankfurt. 

Bei Tai Webster geht manches etwas schneller. Auf dem Basketball-Feld bewegt er sich wieselflink. In der neuseeländischen Nationalmannschaft debütierte er bereits als 17-Jähriger. Und nun, in seiner ersten Saison als Profi, gehört der „Kiwi“ schon zu den auffälligsten Spielern der Bundesliga (BBL). Mit durchschnittlich 15,2 Punkten liegt der Point Guard der Fraport Skyliners auf Rang neun der BBL. „Er ist in den vergangenen drei Monaten wirklich um einiges besser geworden. Er ist sehr talentiert und hat viel Potenzial“, meint Skyliners-Trainer Gordon Herbert.

Gut möglich, dass Webster in Zukunft den Sprung zu einem Euroleague-Club schaffen wird – vielleicht sogar in die US-Profiliga NBA. Mitunter agiert er noch etwas eigensinnig – nicht verwunderlich für einen 22-jährigen Neuprofi, der das Spiel lenken soll. Aber auch sein Passspiel und seine Übersicht sind deutlich besser geworden.

Kein Wunder, dass die Frankfurter noch viel erwarten von Webster. Sein Einjahresvertrag endet in diesem Sommer. Der Club besitzt eine Option auf Verlängerung bis 2019 und wird diese vermutlich auch wahrnehmen – sofern Webster kein NBA-Angebot erhalten oder ein ausländischer Club eine attraktive Ablösesumme anbieten sollte.

Vorerst gilt Websters volle Konzentration freilich den Skyliners. 13 Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde belegt sein Team als Tabellenachter den letzten Play-off-Platz. Das Heimspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen den direkten Verfolger aus Würzburg (9.) ist daher von wegweisender Bedeutung. „Für uns ist in dieser Saison alles möglich“, meint der 1,93 Meter große Webster optimistisch.

Würzburg wird angeführt von Robin Benzing. Der Nationalmannschafts-Kapitän ist mit 18,6 Punkten im Schnitt aktuell bester Werfer der Bundesliga. Der ehemalige Bundestrainer Dirk Bauermann, seit gut einem Jahr Cheftrainer der Unterfranken, hatte Benzing vor dieser Saison zu dem Dirk-Nowitzki-Heimclub gelockt. Im Hinspiel Ende Dezember hatten die Skyliners beim 64:81 in Würzburg klar das Nachsehen. Allerdings hat sich die personelle Situation bei der Mannschaft von Gordon Herbert inzwischen etwas entspannt. Unter anderen sind Phil Scrubb und Jonas Wohlfarth-Bottermann wieder dabei – zwei absolute Leistungsträger. Auch Niklas Kiel (Gehirnerschütterung) könnte übermorgen sein Comeback geben.

Ob die Skyliners bis zum Ende der Transferzeit am 31. März noch einen weiteren Spieler verpflichten werden, ist derzeit noch offen.

„Das kann ich heute nicht sagen“, betonte Club-Chef Gunnar Wöbke gestern. Zunächst müsse abgewartet werden, ob die ehemals verletzten Spieler wie Scrubb und Wohlfarth-Bottermann gesund bleiben. Zudem sei wichtig, wie sich die Mannschaft sportlich entwickelt. Sollte „noch richtig viel mehr möglich sein“ in dieser Saison, wird nach einem hochwertigen Spieler gesucht, der dem Team noch einen zusätzlichen Qualitäts-Schub gibt. „Wenn wir jedoch andererseits einen talentierten Spieler für die Zukunft verpflichten könnten, wäre das auch interessant“, so Wöbke.

Sicher scheint indes, dass Trainer Herbert nicht noch einmal „fremdgehen“ wird. Der 59-jährige Kanadier hatte vergangene Woche die Nationalmannschaft seines Heimatlandes in der WM-Qualifikation betreut. „Das war eine sehr positive Erfahrung. Aber diese zehn Tage dort waren einmalig“, sagte Herbert gestern.

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