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Regionalliga: Der FSV Frankfurt vermarktet sich wieder in Eigenregie

Von Der FSV Frankfurt kann einen Neuzugang begrüßen: Christian Sollich (38) ist neuer Direktor für Marketing, Vertrieb und Kommunikation.
Das Logo des FSV Frankfurt. Symbolbild: Imago Foto: imago Das Logo des FSV Frankfurt. Symbolbild: Imago
Frankfurt. 

In der Regel hinterlassen Trennungen einen faden Beigeschmack, weil häufig Disharmonien zu diesem Schritt geführt haben. Mit der jüngsten Entwicklung beim Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt und seinem langjährigen Vermarkter Infront Germany, die künftig getrennte Wege gehen werden, können beide Seiten ganz offensichtlich bestens leben. „Für uns und Infront ist das eine sinnvolle Lösung“, sagt FSV-Präsident Michael Görner, „im Grunde genommen war dieser Schritt auch keine richtige Trennung.“ Und Reinhardt Weinberger, Geschäftsführer von Infront Germany, ergänzt: „Wir sind gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass der FSV Frankfurt durch die nun gefundene Anpassung der Zusammenarbeit bei seiner weiteren Entwicklung nachhaltig unterstützt wird.“

Fakt ist, dass der langjährige Zweitligist sich ab sofort wieder in Eigenregie vermarktet. Bislang stand der Agentur Infront, die den Bornheimern weiterhin beratend zur Seite stehen wird, eine Umsatzbeteiligung an den Vermarktungserlösen zu. Die Neuregelung beschert dem Viertligisten zwar im Moment noch keinen Geldsegen, zumal der FSV seit 1. Oktober einen weiteren Angestellten auf seiner Gehaltsliste stehen hat. Denn Christian Sollich, der in den vergangenen 18 Monaten bislang bei Infront für die Vermarktung des FSV zuständig war, wechselt ins Management des Regionalligisten und übernimmt dort die neugeschaffene Position als Direktor für Marketing, Vertrieb und Kommunikation.

„Die Entscheidung, Christian Sollich an den Verein zu binden, ist ein weiterer Baustein in unseren Bemühungen, den FSV zu einer starken Marke aufzubauen“, freut sich Görner über den „Neuzugang“, der für den Frankfurter Stadtteilclub natürlich in erster Linie neue Geldquellen erschließen soll, um mittel- und langfristig durch die Eigenvermarktung auch höhere Gewinne zu erzielen.

Bei der Suche nach weiteren Geldgebern wäre es natürlich hilfreich, wenn der FSV Frankfurt endlich aus der Insolvenz entlassen wird. Die Entschuldung der Bornheimer ist zwar schon lange umgesetzt worden, das Verfahren ist allerdings aus formalen Gründen immer noch nicht abgeschlossen. Allerdings hat der Insolvenzverwalter Fabio Algari den Verantwortlichen des FSV Frankfurt wohl kürzlich signalisiert, das bald mit einem Ende der Verfahrens zu rechnen sei.

Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens könnte dann auch der Posten des Geschäftsführers der FSV Frankfurt Fußball GmbH neu besetzt werden. Niemand zweifelt daran, dass in diesem Fall Patrick Spengler, der im Moment als Prokurist auf der Geschäftsstelle die Fäden in der Hand hält, zum Geschäftsführer aufsteigen wird.

Für die Mannschaft des FSV Frankfurt ist der Aufstieg aufgrund der nach wie vor geringen finanziellen Möglichkeiten kein Thema. Cheftrainer Alex Conrad und seine Spieler müssen bei bis zu fünf möglichen Absteigern den Blick nach unten richten, auch wenn sie seit fünf Begegnungen ungeschlagen sind und mit 16 Punkten Platz elf belegen. Weitaus besser lief es bislang für den SSV Ulm, der am Samstag (14 Uhr) die Bornheimer empfängt und im Moment Platz zwei belegt.

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