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FSV Frankfurt: Dem Klassenerhalt ganz nah

Von Erstmals in dieser Saison steht der Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt auf einem einstelligen Tabellenplatz. In dieser Form ist der Klassenerhalt schon bald möglich – und die Planungen für 2018/19 könnten vorangetrieben werden.
Bejubelt seinen zehnten Saisontreffer: Vito Plut. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Bejubelt seinen zehnten Saisontreffer: Vito Plut.
Frankfurt. 

Es regnete in der zweiten Halbzeit ununterbrochen. Doch dies tat der Freude keinen Abbruch im Lager der Bornheimer. In souveräner Manier besiegte der FSV Frankfurt die U 23-Mannschaft des finanzstarken Bundesligisten TSG Hoffenheim mit 2:0 (1:0) und verbesserte sich vom zehnten auf den achten Rang der Fußball-Regionalliga Südwest – so weit vorne befand sich das Team von Trainer Alexander Conrad noch nicht seit dem Abstieg des FSV aus der Dritten Liga. Einziger Wermutstropfen: Denis Mangafic musste früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

„Ich gehöre mit 25 zu den ältesten Spielern, ich bin zufrieden, die Jungs machen das sehr gut. Wir haben gut gearbeitet, die Einstellung war da und auch die Laufbereitschaft. Wir sind auf einem sehr guten Weg“, kommentierte Kapitän Alban Sabah den siebten Sieg aus den vergangenen neun Partien. Freilich kam die spielerisch Note nicht zu kurz, auch da haben die Schwarz-Blauen eine spürbare Entwicklung genommen.

Nach einem Eckstoß hatte Sabah den FSV auf die Siegerstraße gebracht (26.). Und er sorgte als sicherer Abwehrchef dafür, dass die Hoffenheimer kaum gefährlich vor das Tor von Keeper Marco Aulbach kamen. Nur bei Theo Politakis’ Schuss aus acht Metern wurde es brenzlig (62.), ansonsten probierten es der Offensivspieler (35.) und Johannes Bühler (52./72.) aus der Distanz.

Die Frankfurter hatten da schon viel mehr zu bieten. Sie wirkten entschlossener und geistig frischer als ihre Kontrahenten, die immerhin auf Platz fünf stehen. Und der FSV hatte in Vito Plut einen Akteur in seinen Reihen, der dank seiner Schnelligkeit und seines geschickten Zweikampfverhaltens die Kraichgauer Defensive immer wieder vor Probleme stellte. Zunächst scheiterte er aus spitzem Winkel (19.), per Kopf (58.) und aus zentraler Position (71.) an Dominik Draband. Auch Pluts Foulelfmeter wehrte der TSG-Torwart ab – doch dessen Nachschuss ging dann doch zum erlösenden 2:0 ins Netz (78.). Keine Frage, der slowenische Torjäger (10 Treffer) hatte auch den Strafstoß herausgeholt.

FSV Frankfurt: Aulbach – Sierck, Sabah, Djengoue – Mangafic (35. Becker), Pollasch, Andacic (66. Azaouagh), Huckle – Schick – Plut, Namavizadeh (74. Bell Bell). – TSG Hoffenheim II: Draband – Dehm, Hüttl, Engelhardt, Michael (74. Viventi) – Szarka, Ikpide (46. Waack), Bender (46. Owusu) – Bühler, Wähling, Politakis. – SR: Reichel. – Zuschauer: 1015. – Tore: 1:0 Sabah (26.), 2:0 Plut (78.).

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