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Eintracht Frankfurt: Warum sich David Abraham um die Zukunft keine Sorgen macht

Von Die bisherige Bilanz der Frankfurter Eintracht ist mäßig. Der Ball will nicht ins Tor, daran soll nun verstärkt gearbeitet werden.
Obenauf: David Abraham (hinten) im Kopfballduell mit dem Wolfsburger Mario Gomez. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Obenauf: David Abraham (hinten) im Kopfballduell mit dem Wolfsburger Mario Gomez.
Frankfurt. 

Gute Freunde kann niemand trennen. Das hat schon der junge Franz Beckenbauer gesungen. Und eine gemeinsame Vergangenheit verbindet: In der Saison 2001/02 spielten Stefan Effenberg und der heutige Eintracht-Trainer Niko Kovac zusammen im Mittelfeld des FC Bayern München. Effenberg machte das Spiel, Kovac hielt ihm als Sechser den Rücken frei.

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Rund 15 Jahre später bedankte sich der „Tiger“, der nach seinem krachenden Scheitern als Trainer in Paderborn nun eine Karriere als TV-Experte anstrebt, im hr-Fernsehen für die Unterstützung auf dem Platz und verteilte jede Menge Lob: „Er war schon als Spieler extrem abgezockt und wusste immer, was er zu tun hat.“

Heute muss der Kroate die Frankfurter Eintracht nach zwei Spieltagen mit nur einem Punkt und ohne Tor wieder aufrichten und in der Länderspielpause auf Vordermann bringen. Dass er das schaffen wird – daran hat Effenberg keinen Zweifel. „Er weiß genau, welche Hebel er in Bewegung setzen muss.“

Das glaubt auch David Abraham. Der Argentinier ist momentan als Kapitän Kovacs verlängerter Arm auf dem Platz. „Die Pause kommt uns nicht ungelegen. Das gibt uns die Chance, als Team an uns zu arbeiten“, sagt der Abwehrkämpfer. „Aber es gibt keinen Grund in Unruhe zu verfallen. Es sind erst zwei Spiele absolviert“, so Abraham.

Und dennoch scheint die Abschlussschwäche – wie schon während der Rückrunde der vergangenen Saison – zum Problem zu werden. Die Eintracht spielt sich Chancen heraus, aber der Ball will nicht ins Tor. „Wir wissen, dass wir als Mannschaft beim Torabschluss Defizite haben und das müssen wir abstellen“, gibt David Abraham selbstkritisch zu. Das Training während der fast zweiwöchigen Länderspielpause bietet gute Gelegenheiten, es mit dem Toreschießen „peinlich genau zu nehmen“, wie der Argentinier verlangt. Und die Defensive dichter zu machen, die beim Wolfsburger Gegentreffer eine „Verkettung von falschen individuellen Entscheidungen“ produziert habe.

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Mit einem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg missglückte die Heimpremiere der Eintracht. Unser Sportredakteur Klaus Veit hat die Spieler in der Einzelkritik bewertet.Sebastien Haller: Der neue Stürmer im Dienste der Eintracht war wie schon im Freiburg-Spiel enorm präsent. Hatte aber wieder Pech mit Aluminum.

Seit dem Sommer 2015 ist Abraham nun in Frankfurt. Der 31-Jährige ist Führungsspieler, Ansprechpartner für die vielen Neuen und für die Eintracht-Abwehr mittlerweile so wichtig, dass ihm das Prädikat „unverkäuflich“ anhaftet. Und er ist überzeugt: „Es wird bald funktionieren bei uns.“

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