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Eintracht Frankfurt: Stendera verspricht: Kein Absturz mehr in der Rückrunde

Marc Stendera ist zuversichtlich, dass die Eintracht eine gute zweite Saisonhälfte spielen wird. Sogar einen Platz im Europapokal hält der Mittelfeldspieler für möglich.
Endlich mal verletzungsfrei, aber noch nicht bei 100 Prozent: Marc Stendera Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Endlich mal verletzungsfrei, aber noch nicht bei 100 Prozent: Marc Stendera

Diese Geschichte soll sich nicht wiederholen, da sind sich bei der Frankfurter Eintracht alle einig. Und in dieser Sache auch guter Dinge. Noch so ein Absturz wie in der Rückrunde der vergangenen Saison in der Fußball-Bundesliga? „Das wird nicht wieder so kommen“, versprach Marc Stendera am Donnerstag im Trainingslager an der Costa Blanca.

„Es spielt auch keine Rolle, was letztes Jahr war. Wir freuen uns auf die Rückrunde und gehen da positiv rein“, meinte er und gab sich in Bezug auf das zuletzt von Kollege Makoto Hasebe angepeilte Traumziel Europacup vorsichtig optimistisch: „Das es schwer wird, ist klar. Aber wer will nicht nach Europa? Wenn wir weiter hart arbeiten, in jedem Spiel alles abrufen, dann ist das möglich.“ In der vergangenen Saison hatte die Eintracht nach überragenden 29 Punkten aus der Hinrunde in der zweiten Halbserie nur noch magere 13 geholt.

Nun sind es wieder stattliche 26 Zähler aus den ersten 17 Partien. Hoffnung, dass es diesmal besser weitergeht, macht auch Stendera die Rückkehr der schmerzlich vermissten Langzeitpatienten Marco Fabián und Omar Mascarell.

„Das sind gute Spieler, die uns als Mannschaft gut tun“, meinte er. „Omar ist ein extrem wichtiger Spieler, der vor der Abwehr alles abräumt und auf den man sich verlassen kann. Und Marco ist einer, der mit einer Einzelaktion in jeder Sekunde ein Spiel entscheiden kann.“

Dass der ohnehin schon scharfe Konkurrenzkampf um die Plätze im Frankfurter Mittelfeld auch für ihn mit Fabián und Mascarell nicht leichter wird, stellt Stendera erst einmal hinten an. „Wir haben einen großen Kader, jeder möchte spielen“, meinte der 22-Jährige. „Da muss jeder versuchen, sich anzubieten, in jedem Training, bei jedem Spiel, das man bekommt, und immer Gas geben. Am Ende entscheidet der Trainer, wer spielt.“ Sich selbst sieht der immer wieder von vielen langwierigen Verletzungen geplagte Mittelfeldstratege noch nicht bei 100 Prozent. „Ich bin auf einem guten Weg, aber dafür braucht es viele Spiele“, meinte er. „Es ist nicht einfach, wenn du lange raus bist, das wieder reinzuholen.“

In der Hinrunde kam er immerhin zu sechs Einsätzen, und noch wichtiger: Er wurde endlich einmal über ein halbes Jahr am Stück von Verletzungen verschont. „Das erste Mal, seit ich hier bin“, freute sich Sportvorstand Fredi Bobic darüber. Stendera wirkt inzwischen auch fitter. Ein paar Kleinigkeiten habe er umgestellt, auch in Sachen Ernährung verrät er. Und sagt augenzwinkernd mit Blick auf das straffe Programm unter Niko Kovac: „Es ist schwer, bei dem Training nicht fit zu sein.“

Stendera ist dabei wie Fabián und Mascarell einer, der die trotz der guten Halbzeitbilanz offenkundigen Mängel im Spiel mit dem Ball beheben könnte. „Wir üben das jeden Tag, und ich finde, es ist auch schon etwas besser geworden“, meinte er gestern. Wobei das dann freilich im Spiel auch nicht immer so leicht umzusetzen sei. Und einen allzu großen Kopf müsse man sich darüber auch nicht machen, solange wie in der Hinrunde die Punkte geholt werden. Damit sich die schaurige Rückrunden-Geschichte nicht wiederholt.

( mka)

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