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Kommentar: Liebe Eintracht-Bosse: Lasst Rebic gehen, wenn er will!

Von Ja, Rebic ist Frankfurts Pokalheld. Und ja, falls Rebic gehen sollte, dürfte man auch traurig sein – das sollte man sogar! Aber: Sollte er wirklich eine Ablöse von 50 Millionen Euro oder gar mehr erzielen, sollten die Eintracht-Bosse ihn verkaufen und das Geld in die Mannschaft investieren. Ein Kommentar.
Er stach raus: Matchwinner, Mann der Stunde, Eintracht-Star - Ante Rebic. Foto: Arne Dedert (dpa) Er stach raus: Matchwinner, Mann der Stunde, Eintracht-Star - Ante Rebic.

Schauen sich die Eintracht-Fans die Bilder vom Pokalfinale an, bekommen viele wohl immer noch Gänsehaut. Mittendrin: Ante Rebic. Der 24-Jährige versenkte zwei Mal den Ball im Münchner Tor und machte sich damit in Frankfurt unsterblich. Ante Rebic ist ein Gesicht der Eintracht. Trotzdem sollten ihn die Eintracht-Bosse gehen lassen. Auch wenn es schmerzt.

Denn auch in der kroatischen Nationalmannschaft zeigt er gerade bei der Weltmeisterschaft in Russland eine bärenstarke Leistung. Er ist laufstark, bestreitet die meisten Zweikämpfe der kroatischen Mannschaft und erzielte gegen Argentinien ein Traumtor. Ante Rebic hat auf sich aufmerksam gemacht – er betreibt bestes Marketing in eigener Sache.  

Jetzt baggern die europäischen Top-Klubs. Spekulierte Ablösesumme: 50 Millionen Euro – vor dem Einzug der kroatischen Mannschaft ins WM-Finale. Die Summe könnte also noch einmal steigen. Bei einer solchen Ablöse sollten die Eintracht-Bosse nicht lange überlegen und Rebic verkaufen. Einfacher: Es wäre ein historischer Transfer für die Frankfurter. Und was könnte die Eintracht mit dem Geld alles anstellen.

Denn die Eintracht braucht in dieser Saison noch einen weiteren Stürmer, auch im Mittelfeld könnten die Frankfurter noch Verstärkung gebrauchen. Rebic wird in Frankfurt immer der Pokal-Held bleiben, keine Frage, aber ihn zwanghaft halten zu wollen, wenn er gehen möchte, ist keine gute Lösung.

Rebic hat selbst gesagt, er wolle erst nach der WM über seine Zukunft reden. Wahrscheinlich schon in der Hoffnung ein gutes Turnier zu spielen und auf dem Markt hoch gehandelt zu werden. Er möchte die Chance nutzen, bei einem europäischen Top-Klub durchstarten zu können. Und wenn es sein Wunsch ist, sollte man ihm den auch gewähren. Die Minimum 50 Millionen Euro Ablöse wären ein netter Nebeneffekt. Und ein bisschen traurig dürfte man trotzdem sein.

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