Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Bad Vilbel 10°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Eintracht Frankfurt: Konkurrenzkampf: Großes Gedränge um die ersten Plätze

Von Für manche Eintracht-Spieler wird es schwer, Bundesliga-Einsätze zu bekommen. Taleb Tawatha hat offenbar noch andere Probleme.
Taleb Tawatha Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Taleb Tawatha
Frankfurt. 

Eine Viertelstunde durfte eine Handvoll Medienvertreter am Mittwochmorgen beim Training der Frankfurter Eintracht vorbeischauen. Dann begann die geheime Vorbereitung auf das Auswärtsspiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach. Zu sehen war ein ziemlich voller Trainingsplatz. Daran wird man sich gewöhnen müssen in den nächsten Wochen und Monaten, denn neben dem FC Augsburg hat kein anderer Bundesligist so viele Spieler unter Vertrag wie die Eintracht. Was erstaunlich ist, denn weder Frankfurter noch Augsburger haben ja eine internationale Belastung.

Bei der Eintracht waren am Mittwoch mit zwei Ausnahmen bereits all jene Spieler in den Kreis des Teams zurückgekehrt, die zuletzt mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren. Torhüter Lukas Hradecky, der am Dienstagabend noch geholfen hatte, dass Finnland nach dem 1:0 gegen Island auch 1:0 gegen Kosovo gewinnen konnte, wird erst an diesem Donnerstag zurückkehren. Und Taleb Tawatha, dessen Länderspiel-Trip nach Israel weniger erfolgreich war. Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Italien war der Eintracht-Verteidiger von Trainer Elisha Levy wegen Disziplinlosigkeiten rausgeworfen worden. Als Tawatha zwei Tage nach dem 0:1 gegen Mazedonien erfahren hatte, dass er gegen Italien nicht in der Anfangself stehen würde, hatte er beim Training wohl wütend den Ball weggeschossen. Dies berichten israelische Medien. Bei der Eintracht wurde von dem angeblichen Vorfall bislang niemand informiert. „Bei uns hat sich niemand gemeldet, auch der israelische Trainer hat bei unserem nicht angerufen“, sagte Manager Bruno Hübner. Die Eintracht wolle vor einer Bewertung des Vorfalls erst ein Gespräch mit dem Spieler selbst abwarten. Tawatha wird an diesem Donnerstag in Frankfurt zurück erwartet. Hübner: „Eigentlich ist Taleb nicht der Typ, der solche Aktionen startet. Aber vielleicht herrscht große Unzufriedenheit, weil er ja auch bei uns im Moment nicht spielt.“

Auch in Zukunft wird es der israelische Verteidiger nicht mehr leicht haben, überhaupt in den Kader zu kommen. Das gilt aber für viele andere auch. In dieser Woche wird es zum Beispiel so sein, dass acht mehr oder weniger gestandene und ambitionierte Profis nicht dem 18-Mann-Kader für das Spiel in Mönchengladbach angehören werden. Einen solchen Konkurrenzkampf hat die Eintracht im letzten Jahrzehnt jedenfalls noch nicht erlebt. Kaum einer kann sich mehr sicher sein. Die Stammkräfte müssen ihre Plätze in der Stammelf verteidigen, die zweite Reihe muss die Arrivierten angreifen, gleichzeitig aber fürchten, nicht einmal auf der Bank zu sitzen. Und viele haben nur noch sehr geringe Chancen, überhaupt noch dem Kader anzugehören. Zu jenen, die in diesen Tagen besonders hart kämpfen müssen, um wenigstens in die Nähe von Liga-Einsätzen zu kommen, gehören so prominente Spieler wie Marco Russ, Marc Stendera oder auch Aymen Barkok. Für Neuzugang Luka Jovic ist der Weg ebenso weit wie für Marius Wolf und Max Besuschkow.

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse