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Eintracht Frankfurt: Gegner-Check: SC Freiburg war vor der Winterpause ganz stark

Die Eintracht hat den SC Freiburg zu Gast. Wie ist die Lage beim Gegner? Wir haben die Breisgauer unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Frankfurter Eintracht zukommt.
Foto: Joachim Sielski (imago sportfotodienst)
Frankfurt. 

Die Eintracht empfängt im ersten Spiel des Jahres den SC Freiburg. Für die Breisgauer kam die Winterpause zur falschen Zeit, denn in den letzten fünf Bundesligaspielen 2017 blieben sie unbesiegt und holten elf von möglichen 15 Punkten. Lediglich das Ausscheiden im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Werder Bremen war ein Negativerlebnis im Dezember für Freiburg.

Zu Beginn der Saison mussten die Breisgauer mal wieder wichtige Leistungsträger und Stützen des Teams zu finanzstärkeren Teams ziehen lassen. Vor der laufenden Spielzeit waren das die beiden Offensivspieler Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach) und Maximilian Philipp (Borussia Dortmund), die den Verein verließen. Trainer Streich und Manager Saier schafften es aber erneut, diese Abgänge durch kluge Transfers aufzufangen. Für verhältnismäßig wenig Geld kamen Yoric Ravet (Young Boys Bern), Marco Terrazzino (TSG Hoffenheim), Bartosz Kapustka (Leicester City), Florian Kath (1. FC Magdeburg), Tim Kleindienst (1. FC Heidenheim) und Philipp Lienhart (Real Madrid Castilla) zum SCF.

Trotz dem breiten Kader war jedem in Freiburg klar, dass es wieder nur um den Klassenerhalt gehen würde. Der Start in die Saison verlief aber alles andere als glücklich und der SCF befand sich von Beginn an tief im Tabellenkeller. Neben den schlechten Ergebnissen kam auch noch die schwere Verletzung von Angreifer Florian Niederlechner hinzu, der sich einen Kniescheibenbruch zuzog und für den die Saison bereits beendet war, bevor sie richtig begonnen hatte.

Trotz dieser negativen Erlebnisse rauften sich die Breisgauer zusammen, arbeiteten konzentriert weiter und wurden schließlich dafür auch belohnt mit der Serie vor Weihnachten. Mit 19 Punkten ist das Soll der Hinrunde erfüllt, was es in der Rückserie zu bestätigen gilt, um den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Auffällig ist beim SC Freiburg, dass die Mannschaft zwei Gesichter hat. Im heimischen Stadion strotzt das Team von Christian Streich nur so vor Selbstvertrauen und verlor nur eines von neun Spielen - eine starke Bilanz. Auswärts ist das Bild aber ganz anders. Die Truppe spiel ängstlich, ohne Selbstvertrauen und ist mit Abstand die Schießebude der Liga in der Auswärtstabelle. Ein Knackpunkt könnte aber der 4:3-Sieg beim 1. FC Köln gewesen sein, nach einem 0:3-Rückstand. Es war gleichzeitig auch der erste Auswärtssieg der Freiburger in dieser Saison.

Die Eintracht ist also gewarnt vor dieser unberechenbaren Freiburger Mannschaft, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefunden hat und gegen die es schwer ist zu bestehen. Besonderes Augenmerk sollten die Adler auf Torjäger Nils Petersen haben, der bisher acht Tore in 15 Spielen erzielte, davon sieben in den letzten fünf Spielen. Er ist also "on fire" und sollte nicht aus den Augen gelassen werden. Trotz allem werden die Adler als Favorit in die Partie gehen. Wenn das Team von Trainer Niko Kovac das Spiel an sich zieht, dominant auftritt und den Gegner in der Defensive beschäftigt, sollte ein Sieg machbar sein. Trotzdem darf die Eintracht diese unberechenbaren Freiburger keinesfalls unterschätzen.

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