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Eintracht Frankfurt: Gegner-Check: Hannover überzeugt als starker Aufsteiger

Die Eintracht hat Hannover 96 zu Gast. Wie ist die Lage beim Gegner? Wir haben die Niedersachsen unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Frankfurter Eintracht zukommt.
Foto: Joachim Sielski (imago sportfotodienst)

Vor der Saison war Hannover 96 bei vielen Experten der heißeste Anwärter auf einen Abstiegsplatz. Jetzt, nach 24. Spieltagen, grüßt das Team von Platz zehn und ist damit im gesicherten Mittelfeld. Sicher kann sich die Truppe um Trainer Breitenreiter aber noch nicht sein - nur acht Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Mainz 05 belegt.

Andre Breitenreiter und Manager Horst Heldt haben den Aufsteiger im Sommer gut verstärkt und mit den Neuzugängen genau auf den Positionen nachgebessert, die im Aufstiegsjahr entweder zu dünn besetzt waren und die die erforderliche Qualität vermissen ließen. Matthias Ostrzolek (HSV), Pirmin Schwegler (TSG Hoffenheim), Julia Korb (Borussia Mönchengladbach), Jonathas (Rubin Kasan), Michael Esser (Darmstadt 98) und Ihlas Bebou (Fortuna Düsseldorf) kamen vor der Saison, im Winter legte Hannover mit Josip Elez (HNK Rijeka) noch einmal nach.

Demgegenüber stehen die Abgänge von Artur Sobiech (Darmstadt 98), Stefan Strandberg (FK Krasnodar), Valmir Sulejmani (vereinslos), Timo Königmann (Greuter Fürth), Elias Huth (Rot-Weiß Erfurt), Samuel Sahin-Radlinger (Brann Bergen) und Uffe Bech (Greuter Fürth). Es wurden keine Leistungstreger, sondern lediglich Ergänzungsspieler abgegeben und die Qualität wurde sowohl in der Breite als auch in der Spitze erheblich verbessert. Eine starke Transferperiode der Hannoveraner Verantwortlichen.

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In der Saison hatte 96 von Beginn an Abstand zur Abstiegszone und war am Anfang sogar in der vorderen Tabellenregion vertreten. Die erste Niederlage gab es erst am 7. Spieltag bei Borussia Mönchengladbach. Die Stärke von Hannover ist die mannschaftliche Geschlossenheit und die Ausgeglichenheit im Team. Außerdem erlaubte sich das Team von Andre Breitenreiter noch keine Krise oder Niederlagenserie. Die Punktausbeute ist konstant, sodass bisher noch keinerlei Gefahr für den Klassenerhalt bestand.

In die Rückrunde kam Hannover recht ordentlich. Neben Siegen gegen Mainz und Freiburg gab es drei Remis (Schalke, HSV und Köln) und zwei Niederlagen (Wolfsburg und Mönchengladbach). Die ganzen knappen Ergebnisse zeigen, dass 96 nur schwer zu schlagen ist und die Mannschaft bis zum Ende fightet - Aufgeben ist keine Option. Das ist auch daran festzumachen, dass die Truppe nur beim 0:4 in Bremen unter die Räder kam. Alle anderen Spiele waren sehr knapp und eng. Die Eintracht hat das bereits im Hinspiel zu spüren bekommen, als Rebic erst in der letzten Minute den 2:1-Auswärtssieg unter Dach und Fach brachte.

In Heimspiel wird es Hannover der Eintracht nicht einfach machen. Von einer defensiven Grundausrichtung ist bei 96 auszugehen. Andre Breitenreiter wird seinem Team einimpfen, dass sie die Eintracht zu Fehlern zwingen muss, um dann durch ein schnelles Umschaltspiel zum eigenen Torerfolg zu kommen. Die SGE muss Geduld haben und die Konzentration über die gesamten 90 Minuten hochhalten, dann ist ein Sieg gegen Hannover drin. Dass es aber nicht im Vorbeigehen klappt, ist dem Team von Niko Kovac bereits seit dem Hinspiel klar.

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