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Eintracht Frankfurt: Eintracht schlägt Hannover in einem schwachen Spiel mit 1:0

In einem wenig hochklassigen Spiel behält die Eintracht die drei Punkte in Frankfurt und rückt vorläufig auf Platz drei vor. Den goldenen Treffer erzielte Danny da Costa per Kopf.
Foto: Weiss /Eibner-Pressefoto (imago sportfotodienst)

Eintracht Frankfurt bleibt in der Fußball-Bundesliga ein Champions-League-Kandidat. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gewann am Samstag mit 1:0 (1:0) gegen Hannover 96 und gehört damit weiter zu den besten Vier der Tabelle. Das entscheidende 1:0 durch Danny da Costa in der 39. Minute hätte jedoch nicht zählen dürfen. Denn statt Eckball für Frankfurt hätte es zuvor Abstoß für Hannover geben müssen. Schiedsrichter Marco Fritz übersah, dass der frühere 96er Marius Wolf zuletzt am Ball war. Den irregulären Eckball zirkelte Jonathan de Guzman genau in den Lauf von da Costa, und der köpfte ihn unbedrängt ins Tor.

In einem ansonsten sehr schwachen und zähen Spiel war schon eine solche Verkettung von Schiedsrichter- und Abwehrfehlern nötig, um zu einem Torerfolg zu kommen. Denn in den 38 Minuten zuvor hatte sich lediglich Frankfurts Stürmer Ante Rebic zwei brauchbare Möglichkeiten erarbeitet. Beide Mal scheiterte der Kroate jedoch vor 48 500 Zuschauern an Hannovers Torwart Philipp Tschauner (6./16.).

Mindestens zwei Profis freuten sich aber trotz der Kälte im Stadion und der Zerfahrenheit des Spiels, an diesem Nachmittag dabei zu sein: Eckball-Schütze de Guzman kam nach überstandener Schulterverletzung zu seinem ersten Einsatz seit dem 10. Spieltag. Hannovers Verteidiger Felipe hatte vor seinem Comeback an diesem Samstag sogar fast sechs Monate wegen eines Sehnenrisses im Oberschenkel gefehlt.

Auch die schier unendliche Geschichte «96-Fans kontra Martin Kind» setzte sich an diesem Spieltag fort. Eine Woche nachdem die Ultras des Vereins im heimischen Stadion lautstark gegen den eigenen Clubboss demonstriert hatten, entschieden sie sich diesmal zu einem stummen Protest. Hinter einem Plakat mit der Aufschrift «Kind muss weg» blieb es im Gästeblock 90 Minuten lang still.

Nach der Pause kam etwas mehr Tempo in die Partie, weil Hannover nach dem Rückstand mehr riskierte. 96 dominierte das Spiel, Frankfurt hatte aber weiter die besseren Chancen. Jonathan de Guzman (53.) und Sebastien Haller (81.) scheiterten jeweils freistehend Tschauner. Auch Schüsse von Wolf (86.) und Boateng (90.+1) parierte der Torwart.

Hannover war auf der anderen Seite viel zu harmlos und versuchte, den Ausgleich mit unlauteren Mitteln zu erzwingen. In der 61. Minute ließ sich der eingewechselte Miiko Albornoz im Strafraum fallen und bekam dafür zunächst einen Elfmeter zugesprochen. Nach dem Einsatz des Videobeweises korrigierte Schiedsrichter Fritz jedoch seine Entscheidung und zeigte dem Nationalspieler Chiles die Gelbe Karte.

Auch bei der Eintracht lief in der zweiten Hälfte zeitweise gar nichts mehr zusammen. Trotzdem rettete sie ihre Führung über die Zeit und gab damit die von Trainer Kovac geforderte Antwort auf die 0:1-Niederlage in Stuttgart. Es bleibt dabei: Die Frankfurter haben in dieser Saison noch nie zweimal nacheinander verloren.

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