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Eintracht Frankfurt: Eintracht kämpft noch um Hradecky

Es ist weiterhin unklar, wer in der neuen Saison bei der Eintracht zwischen den Pfosten stehen wird. Der Vertrag von Lukas Hradecky läuft aus, eine Rückkehr von Kevin Trapp ist aus finanziellen Gründen kaum vorstellbar.
Lukas Hradecky Bilder > Foto: Marc Schüler (Marc Schueler) Lukas Hradecky

Es ist der Platz zwischen den Pfosten, der der Frankfurter Eintracht mittelfristig das meiste Kopfzerbrechen bereitet. Der Vertrag von Lukas Hradecky läuft im Sommer aus und eine Verlängerung ist nach wie vor nicht in Sicht. „Das ist eine sehr schwierige Aufgabe“, wiederholte Manager Bruno Hübner am Sonntag, „aber wir wissen auch, dass es schwierig wird, ihn zu ersetzen“. Seit Monaten schauen sich die Frankfurter auf dem Torhüter-Markt um, haben den Kandidatenkreis inzwischen auf drei eingegrenzt. „Sie beobachten wir ganz genau“, versichert Hübner. Die Messlatte liegt hoch, denn mit Hradecky und dessen Vorgänger Kevin Trapp (Paris St. Germain) war die Eintracht in den letzten sechs Jahren außerordentlich gut besetzt. Dass ausgerechnet Trapp ein Kandidat sein könnte, dementierte Hübner: „Das ist wirtschaftlich nicht darstellbar.“

So ganz zugeschlagen haben sie das Kapitel „Hradecky“ noch nicht. „Wir sind immer bereit, die Gespräche wieder zu eröffnen und mit ihm zu verlängern“, sagt der Eintracht-Manager. Freilich: Der Finne hat mit der Ablehnung des deutlich verbesserten Angebots im letzten Sommer in der laufenden Saison auf viel Geld verzichtet. Die Folge war, dass einer der besten Spieler zu den preiswertesten gehört. „Nachdem Lukas wirtschaftlich auf einiges verzichtet hat, gibt es bei seinem Vater, der ja auch sein Berater ist, gewisse Vorstellungen“, sagt Hübner, „aber wenn wir die korrigieren können, wären wir die ersten, die es im Rahmen unserer Möglichkeiten tun würden“. Die Eintracht ist also weiter bereit, um ihre „Nummer eins“ zu kämpfen.

Für die nächste Saison suchen die Frankfurter nach einem weiteren Innenverteidiger. „Darüber denken wir nach“, sagt der Manager. Die Zukunft des bald 34 Jahre alten Makoto Hasebe ist offen, der Leihvertrag von Carlos Salcedo läuft aus. Es gibt also Handlungsbedarf.

(pes)

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