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Europameisterschaft: Bobic soll die EM 2024 nach Frankfurt holen

Von Sollte die Fußball-EM 2024 in Deutschland stattfinden, wäre Frankfurt einer der zehn Austragungsorte des Turniers. Damit das klappt, soll Eintracht-Chef Fredi Bobic für die Stadt werben. Im Frankfurter Rathaus ist man guter Dinge, dass die Bewerbung bei der Uefa erfolgreich wird.
Drei Männer, eine Mission: Frankfurts Sportdezernent Markus Frank, EM-Botschafter Fredi Bobic und Oberbürgermeister Peter Feldmann (von links) Foto: Jan Huebner/Ulrich (imago sportfotodienst) Drei Männer, eine Mission: Frankfurts Sportdezernent Markus Frank, EM-Botschafter Fredi Bobic und Oberbürgermeister Peter Feldmann (von links)
Frankfurt. 

Am Ende wollte sich auch Philipp Lahm noch einmal bedanken: In einer Videobotschaft lobte der ehemalige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Entscheidung, seinen einstigen Mitspieler Fredi Bobic zum EM-Botschafter Frankfurts zu machen. Der Sportvorstand der Eintracht soll ihm helfen, die Endrunde der Europameisterschaft 2024 nach Deutschland zu holen.

Gestern wurde Bobic in neuer Funktion bei einer Pressekonferenz in der Frankfurter Arena vorgestellt. Der DFB hat das Stadion als eine von zehn möglichen EM-Spielstätten auserkoren. Frankfurt wäre damit nach den Weltmeisterschaften 1974, 2006 (Männer) und 2011 (Frauen) erneut Schauplatz für ein Heimturnier.

Gemeinsam wollen die früheren Teamkollegen Lahm und Bobic nun den europäischen Dachverband Uefa überzeugen, dass ein „Sommermärchen“ wiederholt werden kann. Am 27. September entscheidet das Exekutivkomitee, ob Deutschland oder Mitbewerber Türkei den Zuschlag erhält.

„Stolz und glücklich“

Frankfurt zu vertreten sei für ihn eine Herzensangelegenheit, sagte Bobic. „Es ist eine Ehre. Das macht mich stolz und glücklich.“ Während Lahm als Gesicht für den DFB als Ganzes steht, repräsentiert Bobic im speziellen die Mainmetropole. Er glaubt, die Euphorie rund um solch ein Großereignis könne die Stadt und vor allem den Jugendfußball mitreißen. „Jetzt müssen wir aber erstmal fleißig sein“, so Bobic.

Für eine erfolgreiche Kandidatur wollen die Verantwortlichen die „Herzen der Frankfurter gewinnen“. Derzeit läuft eine Kampagne unter dem Titel „United by Football: Vereint im Herzen Europas“. Für Oberbürgermeister Peter Feldmann passt dieses Motto perfekt zu Frankfurt, wo Menschen aus 180 Ländern leben: „Wie Fußball die Stadt vereint, hat man eindrücklich nach dem DFB-Pokalsieg gesehen.“

Sportdezernent Markus Frank ergänzte, von der Strahlkraft eines Großereignisses wie der EM profitiere die gesamte Stadt. Eine Aufgabe sei aber auch, mit den Zweiflern ins Gespräch zu kommen. Infrastrukturell erfülle Frankfurt sowieso alle Voraussetzungen.

Bobic, Feldmann und Frank zeigten sich zuversichtlich, dass der Ball tatsächlich in den deutschen Stadien rollt – und nicht beim „sehr starken Konkurrenten“, der Türkei. „Der DFB hat seine hervorragende Bewerbung bis ins Detail vorbereitet“, versprach Sportdezernent Frank. Frankfurt habe etwa mit Sicherheitsdiensten, Hoteliers oder dem Stadionbetreiber besprochen, wo die Stadt nachbessern könnte.

Vom Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM in Russland sei der Erfolg jedenfalls nicht abhängig, sagte Bobic.

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