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Wintershall will Öl- und Gasförderung hochfahren

Die Sonne geht hinter einer Erdölpumpe auf. Foto: Friso Gentsch Die Sonne geht hinter einer Erdölpumpe auf.
Kassel. 

Der größte deutsche Öl- und Gas-Produzent Wintershall sieht sich vor dem geplanten Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Dea in guter Verfassung. Im laufenden Jahr will die BASF-Tochter nach einem Umsatz- und Ergebnissprung 2017 weiter zulegen.

Für das vergangene Jahr legte das Unternehmen am Mittwoch in Kassel deutlich verbesserte Zahlen vor. Bei einer gleich gebliebenen Produktion kletterte der Umsatz um 17 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebit vor Sondereinflüssen) legte um gut 50 Prozent auf 793 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieb ein an die BASF abzuführender Gewinn von 719 Millionen Euro, nahezu doppelt soviel wie 2016.

„Bei Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) vor Sondereinflüssen erwarten wir einen deutlichen Anstieg”, sagte Wintershall-Chef Mario Mehren. Dazu beitragen sollen vor allem höhere Ölpreise und eine höhere Produktion durch neu in Betrieb genommene Felder etwa in Norwegen. Wintershall will sich auch weiterhin an der weltweiten Exploration neuer Öl-und Gasfelder beteiligen, unter anderem in Südamerika.

Die Wintershall-Muttergesellschaft BASF und die Investmentfirma LetterOne des russischen Milliardärs Mikhail Fridman als Dea-Eigner hatten im Dezember ihre Fusionsabsicht bekundet. Durch die Fusion entstünde ein Öl- und Gasförderkonzern mit einem addierten Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro, mehr als 3000 Mitarbeitern und Reserven, die 2,1 Milliarden Fass Mineralöl entsprechen. Es wäre der größte unabhängige Konzern dieser Art in Europa.

(dpa)
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