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Vier Jahre Haft nach Brandstiftungen im Gefängnis

Frankfurt/Main. 

Nachdem sie zwei Brände in der Frankfurter Justizvollzugsanstalt gelegt hat, ist eine 44 Jahre alte Gefangene nun vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Zusätzlich wurde die Frau am Donnerstag dauerhaft in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, wie dies von einem Sachverständigen „dringend empfohlen” worden war.

Zunächst hatte die Frau im Februar vergangenen Jahres einen Wäschekübel in Flammen aufgehen lassen. Im Juni wurde dann ihre Zelle von einem von ihr gelegten Brand vollkommen ausgeräuchert und vorübergehend unbewohnbar. Die Frau, die in der Haftanstalt eine fünfjährige Freiheitsstrafe wegen anderer Brandstiftungen verbüßte, kam nach dieser Tat bereits vorläufig in eine psychiatrische Klinik.

In dem Urteil hielt sich die Strafkammer an die Vorgaben der Staatsanwaltschaft. Die Angeklagte hatte vor Gericht die Taten eingeräumt und sie mit einem „inneren Druck” begründet. Den habe sie erst mit den Brandlegungen beseitigen können.

(dpa)
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