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Urteil zu tödlichem Schuss auf Drogenhändler erst im Juli

Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts.
Frankfurt/Main. 

Es ging um zehn Gramm Heroin, als plötzlich ein Schuss fiel und einen Dealer tödlich traf: Mehr als elf Jahre nach der Tat will das Landgericht Frankfurt voraussichtlich am 10. Juli das Urteil in dem Fall verkünden. Ursprünglich war das bereit für den Dienstag geplant, das Gericht vernahm dann aber noch weitere Zeugen.

Angeklagt sind zwei 32 und 34 Jahre alte Männer. Sie sollen sich im Januar 2007 mit dem späteren Opfer am Niddaufer in Frankfurt verabredet haben, um zehn Gramm Heroin zu rauben. Laut Anklage kam es zu einem Gerangel mit dem Drogenhändler. Dabei löste sich ein Schuss, der den 22-Jährigen tödlich am Kopf traf. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden erst 2017 festgenommen.

Während die Staatsanwaltschaft von Raub mit Todesfolge ausgeht und jeweils elf Jahre Haft für die beiden Angeklagten fordert, plädierten die Rechtsanwälte auf fahrlässige Tötung, die allerdings verjährt sei. Sie verlangen deshalb Freispruch.

(dpa)
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