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Unterschiede bei Wasserpreisen: Monitor zeigt Stabilität

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas. Foto: Lino Mirgeler/Archiv Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Offenbach. 

Im südhessischen Lorsch kostet der Kubikmeter Frischwasser 91 Cent und ist damit landesweit am billigsten. In Heidenrod im Taunus ist der Preis mit 3,74 Euro viermal so hoch und damit am teuersten. Der am Donnerstag in Offenbach veröffentlichte Wassermonitor des Hessischen Industrie- und Handelstages (HIHK) hat unter 423 Kommunen große Unterschiede ergeben.

Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Abwasser: Die kostengünstigste Kommune ist das südhessische Alsbach-Hähnlein mit 1,17 Euro. Am teuersten ist es in Kirtorf im Vogelsberg mit 6,66 Euro.

Der Anteil des Abwassers bei der Gesamtrechnung kann außerdem bis zu 80 Prozent betragen. Insgesamt sind die Preise jedoch derzeit sehr stabil. Beim Frischwasser liegt der Preis in diesem Jahr bei durchschnittlich 2,08 Euro - und damit nur 0,03 Euro höher als im Jahr zuvor. Die Teuerungsrate der Vorjahre wurde damit vergleichsweise unterschritten. Der Preis für Abwasser pro Kubikmeter betrug Anfang dieses Jahres 2,98 Euro - das war sogar ein Rückgang von 0,01 Prozent.

Verantwortlich für die Preisunterschiede in den Kommunen können geologische Gegebenheiten, der Zustand des Kanalnetzes und der Kläranlagen oder auch demografische Gründe sein. Der HIHK appellierte jedoch an die Gemeinden, durch verstärkte interkommunale Kooperation und Einsatz von digitalen Geräten die Kosten zu senken. Je nach Standort könnten die unterschiedlichen Preise beim Wasser für Unternehmen pro Jahr hunderttausende Euro ausmachen.

(dpa)
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