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Prozess in Frankfurt: Übermüdeter Fahrer muss nach Unfall 6000 Euro zahlen

Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Weil er übermüdet einen tödlichen Auffahrunfall verursacht hat, muss ein Autofahrer eine Geldstrafe von 6000 Euro zahlen. Zusätzlich verhängte das Amtsgericht Frankfurt am Mittwoch eine Führerscheinsperre von sechs Monaten. Der 24-Jährige fuhr im Juli 2016 von seiner rumänischen Heimat in Richtung Belgien, wo er wohnte. Unterwegs nahm er noch drei Mitfahrer auf. Auf der Autobahn 3 am Frankfurter Flughafen nickte er offenbar kurz am Steuer ein und fuhr mit Tempo 145 ungebremst auf einen Lastwagen auf. Der 44 Jahre alte Beifahrer erlitt tödliche Kopfverletzungen.

Vor Gericht äußerte sich der Angeklagte nicht näher zum Unfallhergang. Ein Sachverständiger bestätigte allerdings, dass eine „grobe Unachtsamkeit” des Fahrers zu dem Unfall geführt haben müsse. Die Autobahn sei an dieser Stelle absolut gerade und eben und am frühen Morgen des Unfalltages auch nur sehr schwach frequentiert gewesen. Im Strafmaß hielt sich das Gericht an den Antrag der Staatsanwaltschaft. Eine Geldstrafe sei noch ausreichend. „Die Umstände dieses Unfalls sind Strafe für sich”, sagte die Amtsrichterin. Das Gericht verhängte 150 Tagessätze.

(dpa)

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