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Freizeit: Tief verschneiter Taunuswald lädt zu Schneewanderung ein

Von Lange haben die Wintersportler warten müssen: Seit einer Woche haben der Große Feldberg, die Wasserkuppe und Willingen ihr weißes Kleid angezogen. Am Wochenende ist weiterer Schneefall angekündigt. Sonnige und kalte Tage in der kommenden Woche laden zu Tagesausflügen und Kurzurlaub ein.
Foto: Pieren Der Pechberg in Oberreifenberg garantiert bei Pulverschnee und Sonnenschein allen Rodlern einen winterlichen Freizeitspaß.
Frankfurt. 

Der Winter hat in Willingen eine Punktlandung gemacht. Rechtzeitig zum Weltcup-Springen am vergangenen Wochenende zeigte sich das Wintersport-Eldorado im hessischen Sauerland als Winterparadies. Zwar ist die internationale Skisprung-Elite längst zu den Olympischen Spielen nach Pyeongchang abgereist. Der Schnee aber ist geblieben. Dank hundert Schneekanonen vermeldet Willingen bis zu 40 Zentimeter Schnee. 15 Skilifte laufen und halten Hessens Skischaukel in Schwung.

Auch in der Rhön sind vier Lifte bei bis zu zwölf Zentimeter Schneehöhe in Betrieb. Bis abends um 22 Uhr ist Skifahren am Märchenwiesenlift, am Zauberteppich sowie an den Liften Paradiso und Zuckerfeld möglich. Auch der Schlittenlift „Wieli“ läuft, die Loipen sind gewalzt und gespurt.

Rund um den Feldberg

Im Taunus rund um den Feldberg reicht die Schneehöhe (fünf bis zehn Zentimeter) für Rodelspaß und Schneeballschlachten allemal. Die Loipen sind aber mangels ausreichender Schneeauflage bislang noch nicht gespurt, und auch die beiden verbliebenen Liftanlagen standen zuletzt noch still.

Dennoch strömten in den vergangenen Tagen Ausflügler mit Bobs und Schlitten an die Rodelwiesen am Pechberg in Oberreifenberg und auf dem Feldberg. Unter ihnen war auch Jörg Nassau aus Riedstadt. Er hatte sich unter der Woche extra freigenommen, um mit seinen beiden Söhnen Bastian und Björn samt Schlitten aus Südhessen auf dem Höchsten im Taunus Schneevergnügen pur zu genießen.

Wegen des zunehmenden Besucherdrucks kam es in den vergangenen Tagen auf dem Feldberg-Plateau und auf der Zufahrtsstraße zum Gipfel bereits zu Stauungen. Zu viele Ausflügler hatten sich im Auto auf den Weg gemacht, den Gipfel im Naturpark Taunus (881 Meter) zu erklimmen.

An diesem Winterwochenende wird wahrscheinlich die halbe Rhein-Main-Region zum Höchsten im Taunus aufbrechen. Klar: Neben den vielen Faschingsumzügen gibt es an diesem Wochenende nichts Verlockenderes, als im tief verschneiten Taunuswald zu einer zünftigen Schneewanderung aufzubrechen.

Damit Naherholungssuchende in höheren Lagen nicht im Super-Stau steckenbleiben und die Nerven verlieren, empfiehlt der Taunus-Touristik-Service (TTS) ein neues Busangebot.

Neun Haltestellen

Der „Shuttle-Bus Großer Feldberg“ kreist gegen den Uhrzeigersinn rund um den Großen Feldberg. Zwischen 9.30 Uhr und 18 Uhr steuert er die umliegenden 14 Großparkplätze mit neun Haltestellen an – bis hinauf zum Gipfelplateau. „Fahrräder, Snowboards, Skier oder Schlitten können im Bus selbstverständlich mitgenommen werden“, benennt Krebs einen weiteren Service. Über das Schneetelefon des Naturpark-Taunus (0 61 71) 50 78 17) ist zu erfahren, ob in den kommenden Tagen bei Neuschnee die Loipen gespurt werden und die Lifte ihren Betrieb aufnehmen.

Zwischen der Endstation der U2 in Oberursel-Hohemark, dem Großen Feldberg und Königstein verkehren an diesem Wochenende zusätzliche Busse auf der Linie 57 in beiden Richtungen, so dass ein Halbstundentakt entsteht. Zusätzlich fahren die Weiltal-Busse der Linie 50/51 von Bad Homburg /Oberursel über die Hohemark, den Sandplacken und Oberreifenberg nach Schmitten und weiter ins Weiltal. Mit 1,3 Millionen Übernachtungen konnte die nordhessische Skimetropole Willingen 2017 ein Rekordjahr verzeichnen. Das bislang viel zu warme Winterwetter hat sich in diesem Winter jedoch bereits auf die Gästezahlen ausgewirkt. „Die Übernachtungen haben zwar kaum gelitten, jedoch fehlen spürbar Tagesgäste“, teilt Tourismus-Manager Miro Gronau mit.

Am Faschingswochenende kann sich das natürlich ändern. Von Frankfurt aus sind die 19 Pisten mit einer Gesamtlänge von 16 Kilometer problemlos mit dem Zug an einem Tag anzusteuern. Auch in der Rhön war in der zurückliegenden Woche wieder Skifahren unter Flutlicht bis 22 Uhr möglich.

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