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Tachos manipuliert: Anklage fordert Haftstrafe

Die Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv Die Justitia steht auf dem Tisch eines Richters.
Frankfurt/Main. 

Ein Autohändler soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen einer ganzen Reihe an Manipulationen von Tachometern in Fahrzeugen für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Die Anklagebehörde stellte am Mittwoch vor dem Landgericht Frankfurt einen entsprechenden Antrag. Gemeinsam mit einem bereits zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilten Haupttäter soll der 42-Jährige in neun Fällen bei betrügerischen Gebrauchtwagenverkäufen mitgewirkt haben.

Die Kilometerstände der angebotenen Fahrzeuge wurden demnach durchschnittlich um 100 000 Kilometer zurückgedreht - deshalb konnten die Autos für jeweils 4000 bis 8000 Euro mehr verkauft werden. Der den Käufern entstandene Gesamtschaden belief sich laut Anklage auf rund 50 000 Euro.

Der Angeklagte legte vor Gericht ein Geständnis ab. Er habe zur Tatzeit finanzielle Probleme gehabt und sei deshalb auf das Zubrot aus den Autoverkäufen angewiesen gewesen. Seinem Verteidiger zufolge spielte er jedoch eine eher untergeordnete Rolle bei den Taten. Deshalb sei eine Bewährungsstrafe angemessen. Das Gericht will noch im März das Urteil verkünden.

(dpa)
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