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Statt Goldtransport Heroin im Bauch: Vier Jahre Haft

Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Auf einer Richterbank liegt ein Richterhammer.
Frankfurt/Main. 

Als einer der wenigen bislang entdeckten „Körperschmuggler” von Heroin ist ein 49 Jahre alter Mann am Donnerstag vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Der Nigerianer war im vergangenen August auf dem Frankfurter Flughafen mit rund 1,2 Kilogramm Heroin in 84 geschluckten Kapseln im Bauch aufgegriffen worden. Er war von der kenianischen Hauptstadt Nairobi mit Ziel Italien unterwegs. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der Körpertransport von Heroin eine „absolute Ausnahme”. Die weitaus meisten „Schlucker” transportierten Kokain.

Vor Gericht räumte der in Italien wohnende Angeklagte den Drogenschmuggel ein. Er sei allerdings in der Erwartung nach Afrika gereist, dort einen Goldtransport übernehmen zu können. Erst als er die Kapseln mit Hilfe von Suppe geschluckt habe, sei ihm deren wahrer Inhalt bewusst geworden. Zugunsten des Angeklagten wertete das Urteil dessen große gesundheitliche Gefährdung. Gleichwohl fiel die Strafe härter aus als bei Kokainschmugglern. Dies sei der größeren Gefährlichkeit von Heroin geschuldet, sagte der Staatsanwalt, der ebenfalls vier Jahre Haft gefordert hatte.

(dpa)
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