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Sechseinhalb Jahre Haft nach Messerattacke

Das Land- und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Das Land- und Amtsgericht in Frankfurt am Main.
Frankfurt/Main. 

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke auf einen vermeintlichen Nebenbuhler ist ein 22-Jähriger zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wie das Landgericht Frankfurt am Donnerstag mitteilte, wurde der Angeklagte jedoch nicht wie ursprünglich angeklagt wegen Mordversuchs, sondern lediglich wegen versuchten Totschlags belangt.

Der türkische Staatsbürger hatte im Juli vergangenen Jahres das 27 Jahre alte Opfer zu einer Straßenbahnhaltestelle in Frankfurt-Preungesheim gelockt und den Mann dort mit drei Messerstichen attackiert. Hintergrund war ein vorausgegangener Anruf des Mannes bei der Freundin des Angeklagten, den dieser als „Anmache” verstand. Vor Gericht stellte sich jedoch heraus, dass die junge Frau den Vorfall stark aufgebauscht und damit die Eifersucht ihres Freundes heraufbeschworen hatte. Vom Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe könne daher nicht mehr gesprochen werden.

(dpa)
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