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Puttrich: Frankfurt in Riege der Brexit-Profiteure weit vorn

Die hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Die hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU).
Wiesbaden. 

Frankfurt profitiert nach Einschätzung von Hessens Europaministerin Lucia Puttrich deutlich stärker vom geplanten Brexit als andere Finanzplätze in Europa. Bislang hätten 18 in London ansässige Finanzinstitute öffentlich angekündigt, dass sie Teile ihres Geschäfts an den Main verlegen oder bestehende Einheiten ausbauen wollten, teilte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Wiesbaden mit - gut ein Jahr vor dem geplanten Ausscheiden Großbritanniens aus der EU.

„Damit liegt Frankfurt klar vor anderen Finanzplätzen in Kontinentaleuropa”, erklärte Puttrich. Sie verwies auf eine Analyse von Experten der Landesbank Helaba, die in den kommenden Jahren ein Plus von 8000 Stellen im Frankfurter Bankensektor für möglich halten.

Nach den Worten von Puttrich sind zur Halbzeit der zweijährigen Brexit-Verhandlungen „ganz zentrale Themen völlig ungeklärt”, etwa in der Irlandfrage. Die Ministerin machte dafür die britische Regierung verantwortlich, die zerstritten sei und keine realistische Brexit-Strategie habe. Hessen bereite sich sowohl auf ein ungeordnetes als auch auf ein geregeltes Ausscheiden Großbritanniens vor. Auch abseits der Wirtschaft beschäftigt der Brexit die Landesregierung - etwa bei Anpassungen im Landesrecht. Dies betreffe etwa verbeamtete britische Staatsbürger im Landesdienst oder Regelungen zur Studienplatzvergabe.

(dpa)
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