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Prozess um Johanna: Aussagen zu Todesursache nicht möglich

Das Landgericht in Gießen. Foto: Marius Becker/Archiv Das Landgericht in Gießen.
Gießen. 

Bei der Obduktion der Leiche der im Jahr 1999 gestorbenen Johanna haben Rechtsmediziner nicht die genaue Todesursache feststellen können. Weil letztlich nur noch Knochen gefunden worden seien, sei das nicht möglich gewesen, sagte eine Sachverständige am Mittwoch vor dem Landgericht Gießen. Angeklagt ist ein 42-Jähriger, die die damals Achtjährige aus Ranstadt in der Wetterau in sein Auto gezerrt, missbraucht und getötet haben soll. Johannas Leiche wurde erst Monate nach der Tat gefunden. Das Kind soll erstickt sein.

Der Angeklagte stellt den Tod des Mädchens als Unfall dar - Johanna sei im Kofferraum gestorben. Darin hätte das Kind aber nicht einfach so ersticken können, sagte ein zweiter Gutachter. Das Gericht muss auch klären, ob vielleicht ein Schlag auf die Nase zum Erstickungstod des Kindes geführt haben könnte. Der Prozess wird fortgesetzt.

(dpa)
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