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Pfeiffer Vacuum opfert Dividende für Investitionen

Asslar. 

Der Pumpenspezialist Pfeiffer Vacuum will kräftig in das Wachstum investieren und beschneidet dafür die Dividende. Der Drei-Jahres-Investitionsplan sehe Ausgaben in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro vor, teilte das Unternehmen am Mittwoch im mittelhessischen Asslar mit. Das Geld solle in den Ausbau und die Modernisierung der Produktion, in die Forschung sowie die Erweiterung des Geschäfts in China fließen.

Pfeiffer Vacuum investiert damit einen größeren Anteil des Gewinns als bislang geplant. Einen Einschnitt gibt es daher bei der Dividende: Für 2017 sollen 2 Euro pro Anteilsschein ausgeschüttet werden, nachdem für 2016 noch 3,60 Euro flossen.

Das Unternehmen hat ein turbulentes Jahr hinter sich samt eines abrupten Chefwechsels. Der familiengeführte Konkurrent Busch hatte versucht, Pfeiffer Vacuum zu übernehmen, war jedoch auf erbitterten Widerstand von Vorstand und Aufsichtsrat gestoßen. Letztlich gewann Busch die Oberhand: Der langjährige Vorstandschef Manfred Bender musste Ende November gehen. Familienmitglied Ayla Busch selbst wurde Vorsitzende des Aufsichtsrats. Die Busch Gruppe hält nach letztem bekannten Stand etwa ein Drittel der Anteile an Pfeiffer Vacuum.

(dpa)
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