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Mehr Kundenfreundlichkeit: ÖPNV: Fahrgastbeirat wünscht sich Fortbildung von Fahrern

Busfahrer machen nach Ansicht des Fahrgastbeirats größtenteils einen guten Job. Aber sie sollten besser geschult werden. Foto: Leonhard Hamerski Busfahrer machen nach Ansicht des Fahrgastbeirats größtenteils einen guten Job. Aber sie sollten besser geschult werden.
Frankfurt. 

Eine qualifizierte Schulung des Fahrpersonals im Öffentlichen Nahverkehr für mehr Kundenfreundlichkeit hat der Frankfurter Fahrgastbeirat gefordert. Sprecher Harald Wagner wies am Montag darauf hin, dass Busfahrer oft gar nicht professionell mit dem Mikrofon umgehen könnten, wenn etwa elektronische Anzeigen über Haltestellen ausfielen. 

Außerdem sei eine Schulung auch im Umgang mit schwierigen Fahrgästen wichtig. Deren Standards müssten auch hessenweit verbindlich sein, sagte Wagner. Der 22-köpfige Fahrgastbeirat unterstützt ehrenamtlich die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ in Frankfurt. Das Gremium wird in diesem Jahr 20 Jahre alt.

Künftig wird nach Ansicht des Beirats das „Wohlfühlen” der Gäste in Bussen und Bahnen wichtier, etwa durch verbesseren Sitzkomfort. Dies reduziere auch den Vandalismus. Generell zeigte sich das Gremium aber mit der Entwicklung der Frankfurter Verkehrsbetriebe zufrieden.

TraffiQ-Geschäftsführer Hans-Jörg von Berlepsch nannte die Arbeit des Beirats eine wichtige Unterstützung. Sein Unternehmen erhalte dadurch von der „Basis” wichtige Impulse.

(dpa)

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