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SPD-Mann im ersten Wahlgang weit vorne: Neuer Offenbacher Oberbürgermeister wird erst in der Stichwahl bestimmt

Die Wähler müssen noch einmal zur Urne – und zwar am Tag der Bundestagswahl. Bei der Bürgermeisterwahl in Offenbach gibt es eine Stichwahl.
Eine Frau macht ein Kreuz auf einem Wahlzettel. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv Eine Frau macht ein Kreuz auf einem Wahlzettel.
Offenbach. 

Der neue Oberbürgermeister von Offenbach wird in einer Stichwahl bestimmt. Keiner der sieben Bewerber erreichte im ersten Wahlgang am Sonntag die absolute Mehrheit. Die Entscheidung in zwei Wochen fällt zwischen Felix Schwenke von der SPD und CDU-Kandidat Peter Freier.

Der Offenbacher SPD-Vorsitzende und ehrenamtliche Stadtrat Schwenke lag mit 43,3 Prozent der abgegebenen Stimmen deutlich vor dem CDU-Mann und amtierenden Offenbacher Stadtkämmerer Freier. Dieser kam auf 28,4 Prozent. Der grüne Mitfavorit Peter Schneider erhielt 14,2 Prozent.

Der Sieger aus der für den 24. September angesetzten Stichwahl wird Nachfolger von Amtsinhaber Horst Schneider (SPD). Er geht Anfang 2018 in den Ruhestand. Zur Stimmabgabe aufgerufen waren 92 000 Offenbacher. Rund ein Drittel ging zur Wahl – deutlich mehr als bei der OB-Wahl 2011.

Schwenke und Freier wollen bis zur Stichwahl vor allem mit den Themen Wirtschafts- und Stadtentwicklung sowie Verkehr punkten. Freier kündigte an, er setze in zwei Wochen auf die parallel stattfindende Bundestagswahl, um mehr Wähler zu gewinnen. Schwenke will verstärkt auf Positionen setzen, die bisher der grüne Kandidat vertrat. Sowohl der SPD-Politiker als auch der CDU-Bewerber verfügen über Erfahrung im Magistrat. Schwenke, mit 38 Jahren der jüngste Aspirant auf den Oberbürgermeisterposten, war bis 2016 Kämmerer der hoch verschuldeten Stadt, Freier ist aktuell Kämmerer. Bis auf ein Zwischenspiel von 1980 bis 1986 besetzte traditionell die SPD den Spitzenjob im Rathaus. dpa

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