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Angst vor Schweinepest: Hessen setzt Schonzeit für Wildschweine zunächst nicht aus

Ein Wildschwein. Foto: Lino Mirgeler/Archiv Ein Wildschwein.
Wiesbaden. 

Die Sorge vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest treibt auch die Behörden in Hessen um. Allerdings werde die Schonzeit für Wildschweine zunächst nicht ausgesetzt, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums. Diese Frage werde noch geprüft. Nach Auskunft des Ministeriums darf der Großteil der Wildschweine in Hessen ganzjährig bejagt werden. Ausgenommen davon sind nur Bachen und Keiler, für die eine Schonzeit vom 1. Februar bis 15. Juni gilt, sowie für Bachen, die Frischlinge führen.

In Hessen wurden laut Umweltministerium in der Jagdsaison 2016/2017 rund 62 000 Wildschweine erlegt, bei Unfällen getötet oder tot aufgefunden. Die Jagd auf Bachen, die keine Frischlinge führen, wird vom Umweltministerium ausdrücklich begrüßt. Das Ministerium steht zudem mit den Jagd- und Veterinärbehörden in ständigem Kontakt, falls weitere Maßnahmen erforderlich sind, um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte in seiner Bewertung zur Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest empfohlen, die Wildschweinbestände drastisch zu reduzieren. Die Gefahr einer Einschleppung nach Deutschland ist angesichts neuer Fälle in Polen und Tschechien weiterhin hoch. Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich. Bei Schweinen verläuft die Erkrankung aber in fast allen Fällen tödlich. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Seuche.

(dpa)

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