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Absatz gestiegen: Hassia-Tochter Vita Cola behauptet sich gegen den Markttrend

Die ostdeutsche Traditionsmarkte Vita Cola kann ihre Position im umkämpften Markt für Erfrischungsgetränke behaupten.
Eine Mitarbeiterin stapelt Dosen. Foto: Martin Schutt Eine Mitarbeiterin stapelt Dosen.
Schmalkalden/Bad Vilbel. 

Die ostdeutsche Traditionsmarkte Vita Cola kann ihre Position im umkämpften Markt für Erfrischungsgetränke behaupten. Der Absatz von Produkten unter der Marke Vita Cola sei im vergangenen Jahr gegen den Markttrend um 2,8 Prozent auf den neuen Rekordwert von 82,2 Millionen Liter gestiegen, teilte die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH am Mittwoch in Schmalkalden mit. Die Firma gehört zur HassiaGruppe aus Bad Vilbel. Insgesamt habe der Cola-Markt in Ostdeutschland 2017 nach Angaben von Marktforschern einen Rückgang von 2,7 Prozent verbucht.

Getragen von der Nachfrage nach regionalen Produkten bleibe die Marke Vita Cola in ihrer Sparte Marktführer in Thüringen und hinter dem US-Konzern Coca Cola die Nummer zwei in Ostdeutschland. Abgefüllt wird sie nicht nur in Schmalkalden, sondern auch bei den Hassia-Tochterfirmen in Lichtenau in Sachsen und Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit sei Vita Cola die größte deutsche Cola-Marke, die allerdings hinter den internationalen Anbietern rangiere, erklärte Markensprecher Paul K. Korn.

Unter der Dachmarke Vita Cola - die braune Brause wurde bereits in der DDR unter diesem Namen hergestellt - werden nach Unternehmensangaben inzwischen zwölf alkoholfreie Erfrischungsgetränke vertrieben, darunter fünf Limonaden. Im März gestartet sei die Produktion von Energydrinks. „Der Markt für Energydrinks zeigt sich seit Jahren wachstumsstark”, begründete Korn den Einstieg in dieses Segment.

(dpa)

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