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Hessischer Landtag: Grüne fordern höhere Ausgaben für Medizin und Integration

Marcus Bocklet (Grüne). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Marcus Bocklet (Grüne).
Wiesbaden. 

Die Grünen-Fraktion im hessischen Landtag will bis zum Jahr 2025 die ärztliche Versorgung auf dem Land verbessern. „Dort, wo die freie Marktwirtschaft nicht mehr greift, müssen wir eingreifen”, sagte Marcus Bocklet, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion am Freitag in Wiesbaden. Das Land müsse dafür sorgen, dass medizinische Versorgungszentren entstehen. Ein Gros der niedergelassenen Ärzte gehe in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Darüber hinaus müsse ein Versicherungsfonds für freischaffende Hebammen eingerichtet werden.

Auch arme Menschen bräuchten mehr Unterstützung. Mit einem Hessenpass sollen diese Freizeitangebote wie den Besuch eines Museums kostenfrei oder stark vergünstigt nutzen dürfen. Bisher sei die Einführung unter anderem am Geld gescheitert. Bocklet zufolge dürften die Kosten im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Höhere Ausgaben seien auch im Bereich Integration notwendig. Jeder Landkreis müsse ein Integrationszentrum haben, das zum Beispiel für Ehrenamtliche als Anlaufstelle dienen könne. Notwendig seien auch neue Sprachprogramme. „Wir sehen das größte Problem, dass viele zu schlecht Deutsch sprechen”, sagte Bocklet. Ohne Deutschkenntnisse sei es schwer, Arbeit zu finden. Rechte und Pflichten des Landes und der Flüchtlinge sollen in einem Integrationsgesetz festgehalten werden.

(dpa)

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