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Frankfurt und Gießen profitieren von neuen Studienplätzen

Studierende sitzen in einem Hörsaal. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv Studierende sitzen in einem Hörsaal.
Wiesbaden. 

Lehramtsstudenten in Frankfurt und Gießen haben im laufenden Wintersemester am meisten von finanziellen Zuwendungen des Landes profitiert. Von 315 neuen Studienplätzen entfallen 180 auf die Universität Frankfurt und 105 auf Gießen. Dies geht aus einer Antwort des Wissenschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD hervor.

Die Aufstockung der Studienplätze beeinflusste nach Angaben des Ministeriums teilweise auch die Zugangsbeschränkung. In Frankfurt habe sich der Numerus Clausus (NC) für Grundschulanwärter im Vergleich zum Vorjahr von 2,2 auf 2,5 verändert. Die Wartezeit sei von zehn auf sieben Semester gesunken. Für den Studiengang für das Förderschulamt habe sich der NC von 2,6 zu 2,8 verschoben. In Gießen blieben NC und Wartezeit nahezu unverändert.

Vor etwa einem Jahr hatte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) eingeräumt, dass aktuell 200 bis 300 Grund- und Förderschullehrer fehlen. Im Juli verständigte sich die Konferenz Hessischer Universitätspräsidien nach Gesprächen mit dem Land auf die Aufstockung der Studienplätze. Die Ausweitung der Lehrerausbildung an Hochschulen gehörte zum Maßnahmenpaket des Ministeriums gegen den Lehrermangel.

(dpa)
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