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Forscher benennen neu entdeckten Pilz nach Witzenhausen

Studenten gehen zur Uni in Kassel. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Studenten gehen zur Uni in Kassel.
Kassel. 

Wissenschaftler der Universität Kassel haben zwei neue Mikropilze entdeckt und einen von ihnen nach Witzenhausen benannt. In der Stadt im Werra-Meißner-Kreis befindet sich der Sitz des Fachbereichs Agrarwissenschaften. „Man kann einen neu entdeckten Pilz nach dem Ort oder nach der Pflanze benennen, auf der er gefunden wurde”, sagte Maria Finckh vom Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz der Universität. Dass der auf einer Hibiskuspflanze in Witzenhausen entdeckte Mikropilz auch auf anderen Pflanzen wachse, sei bereits nachgewiesen - daher also der wissenschaftliche Name Fusarium witzenhausenense.

Die molekulare Identifikation der neuen Arten wurde in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team von Kollegen vom Biodiversity Institute Utrecht, Niederlande, vorgenommen. Dabei wurden in einer Gendatenbank Sequenzen der Pilz-DNA geprüft, um festzustellen, ob es sich um eine bereits andernorts entdeckte Art handelte. Die Analyseergebnisse wurden kürzlich im Fachmagazin „Antonie van Leeuwenhoek” veröffentlicht. Forschungsbedarf gibt es bei den winzigen Pilzen noch reichlich: Nach Angaben der Hochschule sind erst etwa sechs bis sieben Prozent der auf rund 1,5 Millionen geschätzten Pilzarten wissenschaftlich beschrieben.

(dpa)
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