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Medien: Fazit-Stiftung verkauft die Mediengruppe Frankfurt

Die Fazit-Stiftung als Mehrheitseigner der Frankfurter Societät GmbH und die Zeitungsholding Hessen (ZHH), deren Eigentümer die Ippen Mediengruppe und die MDV-Mediengruppe der Familie Rempel sind, haben sich über den Verkauf der Mediengruppe Frankfurt an die Zeitungsholding Hessen verständigt.
Mediengruppe Frankfurt Mediengruppe Frankfurt
Frankfurt. 

Die Mediengruppe Frankfurt umfasst die Frankfurter Rundschau, die Frankfurter Neue Presse mit ihren Regionalausgaben, das Anzeigenblatt Mix am Mittwoch, die Vermarktungsgesellschaft RheinMain.Media, die Digitalagentur Rhein-Main.Net und die Frankfurter Societäts-Druckerei. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes. Ein entsprechender Antrag wird gestellt, heißt es in einer Pressemitteilung der Fazit-Stiftung.

„Mit der Zeitungsholding Hessen haben wir einen starken Partner gefunden, der über eine sehr gute Basis zur Zukunftssicherung und Weiterentwicklung unserer regional ausgerichteten Titel Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau verfügt“, sagt der Geschäftsführer der Fazit-Stiftung, Prof. Dr. Andreas Barner.

Bei den Sondierungen in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Marktteilnehmern stand nach Angaben der Stiftung die nachhaltige Zukunftssicherung der Titel und der zur Mediengruppe Frankfurt gehörenden Gesellschaften im Vordergrund.

Die Zeitungsholding Hessen wurde zum 1. März 2017 mit Sitz in Kassel gegründet. Die ZHH ist ein Zusammenschluss aus dem Mittelhessischen Druck- und Verlagshaus in Gießen und der Dietrichs-Mediengruppe aus Kassel.

Oliver Rohloff, Geschäftsführer der Mediengruppe Frankfurt, nimmt zum Verkauf folgendermaßen Stellung: „Ich halte diese unternehmerische Entscheidung der Fazit-Stiftung für eine gute und kluge Entscheidung. Die Zeitungsholding Hessen und die Mediengruppe Frankfurt sind sich aufgrund ihres starken regionalen Fokus sehr viel ähnlicher als dies im Kontext der Fazit-Stiftung mit einer national ausgerichteten F.A.Z. möglich gewesen ist. Es ist also eine echte Chance, gemeinsame Interessen noch besser verfolgen zu können, Innovationen gruppenweit zu fördern und insgesamt die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“

red

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