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BUND: Alte Buchenwälder gehören auf die „Rote Liste”

In frischem Grün zeigt sich Rande von Idstein (Hessen) ein Buchenwald, dessen Äste in den Himmel ragen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv In frischem Grün zeigt sich Rande von Idstein (Hessen) ein Buchenwald, dessen Äste in den Himmel ragen.
Frankfurt/Main. 

Die alten Buchenwälder in Hessen müssen nach Ansicht von Umweltschützern dringend auf die Liste der gefährdeten Lebensräume gesetzt werden. Mehr als 90 Prozent der statistisch ausgewiesenen Bestände mit über 140 Jahre alten Buchen seien bereits abgeerntet, kritisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Mittwoch in Frankfurt. In den Staatswäldern drohe eine alarmierende Lücke mit alten Buchen, die für die Artenvielfalt im Wald eine große Bedeutung hätten.

Nach einer BUND-Studie gelten fast 90 Prozent der hessischen Wälder als „naturfern”, da der Nadelholzanteil mit 51 Prozent viel zu hoch ist. Deshalb müssten große unbewirtschaftete „Naturwälder” ausgewiesen werden. Im Wirtschaftswald sei auch der Anteil von Totholz viel zu niedrig. „Wir brauchen eine Trendumkehr sowie einen deutlich reduzierten Einschlag in den älteren Laubwaldbeständen”, lautete das Fazit des BUND-Landesvorstzenden Jörg Nitsch.

(dpa)
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