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Angeklagter im Prozess um totes Baby freigesprochen

Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Foto: Arne Dedert/Archiv Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.
Darmstadt. 

Im Prozess um die tödliche Misshandlung des kleinen Lukas in Mörfelden-Walldorf ist der Angeklagte freigesprochen worden. Damit folgte das Gericht der Verteidigung, die ebenfalls auf Freispruch plädiert hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte indes sechs Jahre Haft gefordert. Die Richter vor dem Landgericht Darmstadt kamen am Mittwoch letztlich zu dem Schluss, dass die vorgeworfene gefährliche Körperverletzung mit Todesfolge dem 33-jährigen Angeklagten - einem Griechen - nicht zweifelsfrei zuzuordnen sei. „Man kann hier alles mutmaßen und spekulieren”, sagte der Vorsitzende Richter. Letztlich stufte das Gericht die Aussagen der Mutter zu dem Vorfall im November 2015 als unglaubhaft ein.

Dem 33-jährigen Angeklagten aus Mörfelden-Walldorf war vorgeworfen worden, den zwei Jahre alten Sohn seiner Freundin so stark geschüttelt zu haben, dass dieser zwei Tage später an einer komplexen Hirnverletzung starb. Zum Tatzeitpunkt waren die damals 22 Jahre alte Mutter und der Angeklagte alleine mit dem Kind in der Wohnung der Frau.

(dpa)
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