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Eishockey: Rote Teufel im Stress: Fünf Spiele in zehn Tagen

Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild
Bad Nauheim. 

Wo geht die Reise hin? Nach vier Siegen in Folge dürfen die Roten Teufel Bad Nauheim in der DEL 2 von der direkten Playoff-Qualifikation träumen. Ob dies reell ist, könnten die nächsten zehn Tage zeigen, in denen die Badestädter fünf Spiele absolvieren – zwei gegen Top-Teams, drei gegen direkte Konkurrenten um Platz sechs.

Zum Auftakt gastieren heute Abend um 19.30 Uhr die nur um einen Punkt schlechteren Dresdner Eislöwen im Kurpark, die vor der Saison wesentlich höher eingestuft wurden. Dann geht’s Schlag auf Schlag: Am Sonntag fahren die Roten Teufel nach Kassel (18 Uhr). Am Dienstag stellt sich in Bad Nauheim der Tabellenfünfte ESV Kaufbeuren vor. In einer Woche geht es nach Crimmitschau. Die Eispiraten sind aktuell punktgleich. Und am Sonntag (18. Februar) gibt dann im Kurpark der Tabellenzweite SC Riessersee seine Visitenkarte ab.

Angesichts dieses Mammutprogramms ist es gut, dass die Verletztenliste bis auf Jannik Woidtke (Haarriss im Sprunggelenk) und Maximilian Brandl (Knöchelbruch) leer ist. Trainer Petri Kujala kann also vier komplette Reihen stellen.

Der eher schweigsame Finne wirkt in diesen Tagen ungewöhnlich gesprächig. Die Betrachtung der Arbeits- und Kampfmoral seiner Schützlinge entlockte ihm ungewohnte Lobesworte. „Wir bleiben aber auf dem Boden der Tatsachen. Arbeiten weiter akribisch, denken nur von Spiel zu Spiel.“

Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss in Bad Nauheim auf einige Leistungsträger verzichten. Neben den Langzeitverletzten Petr Macholda und Dominik Grafenthin fallen auch Goalie Marco Eisenhut (Gehirnerschütterung) und Torjäger Harrison Reed (Aufbautraining nach Knöchel-OP) aus. Im Tor wird der Ex-Frankfurter Ersatzkeeper Henning Schroth stehen.

Das erste Saisonmatch in Kassel hatten die Roten Teufel 1:6 verloren. Seitdem ist vieles anders. Die Huskies, die aus den letzten fünf Partien nur vier Punkte holten, verloren James Wisniewski. Der mit Abstand beste DEL 2-Spieler weilt mit dem US-Team bei Olympia in Südkorea. Sein geplanter DEL-Wechsel zu den Adler Mannheim hat sich zerschlagen, ob der Verteidiger aber nach Ende der Spiele gen Kassel zurückkehrt, glaubt dort niemand. Auch Stürmer David Kuchejda soll mit einem Bein schon weg sein. Neu sind dafür der in Frankfurt aussortierte Torjäger Tyler Gron und der Mannheimer Phil Hungerecker (23), den die Adler in der DEL-Olympiapause für den Kooperationspartner freigeben.

Umgekehrt sind die Roten Teufel durch den Tausch der Verteidiger stärker geworden. Für den nach Ungarn abgewanderten Eric Meland kam Ex-Nationalspieler Marcel Brandt. Nicht nur, dass er in beiden Spielen für Bad Nauheim je einmal traf: Im Spiel deutet er an, vor allem offensiv stärker und präsenter als sein Vorgänger zu sein.

(löf)

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