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Leichtathletik: Fünf Mal Gold, vier Mal Rekord

Spitzenplätze und Spitzenleistungen: Erfurt war gewiss eine Reise wert für die Athleten aus der Kreisstadt.
Ein illustres Quartett unter dem Erfurter Hallendach (v. li.): Bernd Lachmann, Ex-Weltklasse-Weitspringerin Heike Drechsler, Jutta Stopka und Gunnar Habl – also die drei Einzel-Meister der LG Ovag Friedberg-Fauerbach. Ein illustres Quartett unter dem Erfurter Hallendach (v. li.): Bernd Lachmann, Ex-Weltklasse-Weitspringerin Heike Drechsler, Jutta Stopka und Gunnar Habl – also die drei Einzel-Meister der LG Ovag Friedberg-Fauerbach.
Erfurt. 

Bei den nationalen Titelkämpfen der Seniorenleichtathleten in Erfurt haben es die Kreisstädter so richtig krachen lassen. Fünf Goldmedaillen sammelte die LG Ovag Friedberg-Fauerbach und überzeugte zusätzlich noch mit vier neuen Hessenrekorden.

Richtig stark unterwegs ist Bernd Lachmann in dieser Hallensaison. Der Senioren-Weltmeister schnappte sich den M50-Titel über 60 m in 7,50 sec. – so schnell, wie seit Jahren nicht mehr. Dazu stellte er über 200 m einen neuen Hessenrekord auf und lief als Vizemeister 24,02 sec. Nochmals zu Silber lief Lachmann über die doppelte Hallenrunde. Hier pulverisierte er seinen erst kürzlich aufgestellten Hessenrekord und finishte in 53,89 sec. Gold im Team gab es für Lachmann zusammen mit Rainer Ringel, Bernd Schauwecker und Gunnar Habl über 4x200 m der M40 in 1:37,69 min.

Zwei Medaillen erkämpfte Lars Klingenberg in der M50. Hinter Lachmann holte er über 60 m Silber (7,54). Über 200 m wurde er in Saisonbestzeit (24,95) auf dem Bronzerang notiert. Weiteres Gold errang die LG Ovag durch Gunnar Habl in der M40. Er siegte über die 400 m in 53,97 sec. Karim El-Malki bewältigte die 800 m in 2:17,85 min. (8.): und lief 7,99 sec. im 60-m-Vorlauf.

In der Altersklasse M45 sprintete Rainer Ringel die Strecke im Vorlauf in 8,32 sec. Rupert Klopsch ging in der M55 über 200 Meter an den Start – 27,75 sec., Saisonbestzeit! Werner Waschbüsch musste in der M60 nach 8,63 sec. im Vorlauf verletzungsbedingt auf das Finale über 60 m verzichten. Eine Altersklasse drüber kam Lüdger Grünewald auf 9,00 sec. über 60 m.

Bei den Frauen waren die Fauerbacher ebenfalls sehr erfolgreich im Einsatz gewesen. Das Staffelquartett mit Monika Rieschel, Dana Prada, Petra Brzezniak und Jutta Stopka wurde in 1:54,78 Minuten Erster in der W35. Gleich zwei Medaillen sicherte sich dazu noch Jutta Stopka im Einzel. Nach Silber über 60 m (8,55, neuer Hessenrekord) feierte die LG-Athletin über 200 m die Deutsche Hallenmeisterschaft der W55 in 28,30 sec. (neuer Hessenrekord). Teamkollegin Monika Rieschel verpasste dagen eine Medaille denkbar knapp. Um vier Hundertstel geschlagen kam sie in 8,39 sec. über 60 m der W45 auf Rang vier. Die 200 m finishte Rieschel in 27,69 sec. (5.).

In der Altersklasse W60 konnte sich Ulrike Steinhaus nach 9,59 sec. im Vorlauf über 60 m im Finale nochmals steigern: 9,49 (4.). Über 200 m gab es für sie dann die erhoffte Medaille mit Bronze in 32,48 sec. Und über 400 m lief Steinhaus dann noch ihre dritte Saisonbestzeit in Erfurt und wurde in 78,26 sec. Fünfte.

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