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Badminton: DM-Silber plus Pokal an Kai Schäfer

Hessisches Edelmetall wird bei den nationalen Titelkämpfen in der Bielefelder Seidenstickerhalle dieses Mal nicht vergeben – nur ein Mal indirekt.
Cup, Medaille und Blumen: Der ehemals für Fun-Ball Dortelweil spielende Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) wurde in Bielefeld mit DM-Silber im Herren-Einzel sowie mit dem Markus-Keck-Gedächtnispokal belohnt. Foto: PAULI Cup, Medaille und Blumen: Der ehemals für Fun-Ball Dortelweil spielende Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) wurde in Bielefeld mit DM-Silber im Herren-Einzel sowie mit dem Markus-Keck-Gedächtnispokal belohnt.
Bielefeld. 

Bei den Deutschen Badminton-Meisterschaften in Bielefeld blieb den hessischen Spielern der Einzug ins Halbfinale verwehrt. Ergo: keine Medaille für Hessen. Dafür sorgte mit Kai Schäfer ein Ex-Hesse für Furore. Schäfer, der jetzt für den SC Union Lüdinghausen in der 1. Bundesliga aufschlägt, trainierte in seiner Jugend am Leistungsstützpunkt in Frankfurt und spielte überdies mehrere Jahre für den SV Fun-Ball Dortelweil. Er gewann die Silbermedaille im Herreneinzel und wurde zudem mit dem „Markus-Keck-Gedächtnispokal“ für sein vorbildliches Verhalten auf und neben dem Feld geehrt.

Andreas Heinz vom SV Fun-Ball Dortelweil erreichte im Doppel und Mixed das Viertelfinale. Zusammen mit Teamkollegin Annika Horbach zog er mit einem sicheren Sieg in die zweite Runde ein. Dort konnten die Jugendspieler Fischer/Diks (BW Solingen/BC Beuel) in drei Sätzen bezwungen werden, ehe im Viertelfinale gegen Lohau/Herttrich (BV Mülheim/BC Bischmisheim) Endstation war. Im Doppel mit seinem Fun-Ball-Kollegen Daniel Benz gelang der Sprung ins Viertelfinale mit zwei glatten Siegen. Doch den Einzug ins Halbfinale verpasste das Duo gegen Geiss/Völker (BW Wittorf/TV Refrath) überraschend mit 12:21, 17:21.

Im Damendoppel kam es im Achtelfinale zum hessischen Duell zwischen Annika Horbach/Theresa Wurm und Franziska Volkmann (alle Dortelweil)/Anika Dörr (TV Refrath). In zwei knappen Durchgängen behielten Volkmann/Dörr die Oberhand, mussten sich dann aber den späteren Finalistinnen Käpplein/Goliszewski (BV Mülheim) geschlagen geben. Theresa Wurm entschied im Einzel zwei Matches klar für sich, ehe sie an Katharina Altenbeck (BV Mülheim) in zwei Sätzen scheiterte. Peter Lang (Dortelweil) spielte an der Seite des Trittauers Nikolaj Persson und konnte im Herrendoppel zwei Matches klar für sich entscheiden. Gegen die favorisierten Seidel/Weisskirchen (BC Bischmisheim/BC Beuel) gewann das Duo jedoch keinen Satz. Im Mixed unterlagen Peter Lang/Johanna Goliszewski im Achtelfinale nur denkbar knapp in drei Sätzen den späteren Finalisten Persson/Ostermeyer (Trittau). gg

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