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Fußball-Kreisoberliga Friedberg: 2:0 – Türk. SV ist Meister

Der gestrige 2:0-Sieg beim SV Nieder-Weisel, spätestens aber der am letzten Spieltag (27. Mai) dann sichere kampflose 3:0-Sieg beim VfB Petterweil machen es möglich: Der Türk. SV Bad Nauheim wird die Saison als Meister der KOL Friedberg abschließen und kehrt nach einem Jahr Abstinenz in die Gruppenliga Frankfurt West zurück.
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Friedberg. 

Das Rennen um Platz zwei in der Friedberger Kreisoberliga und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Gruppenliga Frankfurt West bleibt ein Dreikampf der jeweils mit 64 Punkten ausgestatteten FC Karben (31 von 32 Spielen/spielt noch gegen Olympia Fauerbach), Olympia Fauerbach (29 von 32 Spielen/spielt noch gegen Absteiger FC Kaichen, gegen TSG Ober-Wöllstadt und bei FC Karben) und SV Nieder-Wöllstadt (30 von 32 Spielen/spielt noch gegen SV Gronau und SV Bruchenbrücken). Ergo: beste Chancen für die noch dreimal spielenden Fauerbacher Olympianer, die ja ebenfalls vor einem Jahr aus der Gruppenliga abgestiegen waren.

Im Kampf um den KOL-Verbleib dürfte der SC Dortelweil II mit dem 6:1-Kantersieg bei Nachbar SV Gronau allerletzte Zweifel beseitigt – und den diesmal spielfreien Hintermann SV Bruchenbrücken endgültig in die Relegation mit dem A-Liga-Dritten verbannt haben.

SV Gronau – SC Dortelweil II 1:6 (1:2): Bei den Gastgebern ist merklich die Luft raus – zur Freude der bis dato noch von der Relegation zur Kreisliga A bedrohten Dortelweiler, die sich im Derby für das alles entscheidende Kellerduell am 17. Mai gegen „Hintermann“ SV Bruchenbrücken warmgeschossen haben. Die Torfolge: 0:1 (21.) Janis Rück, 0:2 (33.) Philipp Gürkan, 1:2 (37.) Moritz Dechant, 1:3/1:4 (55./58.) beide Rück, 1:5/1:6 (65./86.) Oliver Steffen.

FV Bad Vilbel II – SV Steinfurth 1:2 (0:0): In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit schien dann Hakan Kilic mit seinem Tor in der 42. Minute den Bann gebrochen zu haben, doch Schiedsrichter Bingmer (Ortenberg) pfiff das Tor wegen einer Abseitsstellung wieder zurück. Im zweiten Abschnitt schien dann bereits alles auf ein torloses Remis hinzudeuten, als die Kicker doch noch trafen. Torben Roth legte für die Rosendörfler das 0:1 (79.) vor, aber nur 60 Sekunden später gelang Hakan Kilic auf Zuspiel von Spielertrainer Kenan Kovacevic der Ausgleich (80.). Wiederum nur eine Minute später jedoch avancierte Darius Rienmüller mit einem kernigen 25-Meter-Knaller zum Steinfurther Matchwinner.

SV Nieder-Weisel – Türk. SV Bad Nauheim 0:2 (0:1): Spielertrainer Tufan Tosunoglu entschied die Partie praktisch ganz alleine. In der 35. Minute hatte der Ex-Profi (MSV Duisburg) für den Türkischen SV mit einem unhaltbaren 18-Meter-Kracher das 0:1 vorgelegt. In der 60. Minute schloss er dann einen Konter mit einem 16-Meter-Schuss ins lange Eck zum 0:2 ab. Derweil hatten die Weiseler mit Sebastian Volp, Frederic Nockemann und auch Timo Winter Bad Nauheims Goalgetter Jake Hirst abgemeldet – doch das reichte gestern nicht dazu aus, um den Gästen den vorzeitigen Titelgewinn zu vermiesen.

Negativ aus Sicht des Türk. SV war die Rote Karte, die sich in der 85. Minute Schlussmann Yüksel Deliktas nach rüdem Foul an Sebastian Volp einfing.

TSV Ostheim – SG Dorn-Assenheim/Weckesheim 4:0 (1:0): Der Sieg des TSV gegen den künftigen A-Ligisten war angesichts zweier Pfostenkracher von Lukas Kuhn und Marcel Belke sogar noch glimpflich ausgefallen – nicht zuletzt auch dank des stark haltenden Pflug im Gästekasten. Gelb-Rot sah Yannick Petri (SG/86./wegen Haltens). Tore: 1:0 (10.) Marius Bodea (per Kopf nach Ruppel-Ecke), 2:0 (80.) Kuhn (nach Freistoß Denis Tolo), 3:0 (84.) Dorian Blume (per Heber), 4:0 (90.) Tolo (nach Freistoß Christopher Wanzke).

TSG Ober-Wöllstadt – FC Kaichen 7:3 (3:2): Ein reinrassiger Sommerkick mit zehn Toren – ein elfter Treffer war durch Ober-Wöllstadts Gennaro Grazioso möglich, doch scheiterte er in der 40. Minute mit einem Strafstoß an Kaichens Schlussmann Daniel Spiteler. Torfolge: 1:0 (3.) Lars Menzel (per Freistoß), 2:0 (10.) Nico Loppe (nach Kombination zwischen Menzel und Max Brauburger), 2:1 (13./FE) Hendrik Fokken, 2:2 (17.) Gerriet Fokken, 3:2 (38.) Max Brauburger, 3:3 (62.) Benjamin Shakoory, 4:3 (67.) Brauburger, 5:3 (74.) Kevin Kurtz, 6:3/7:3 (78./85.) Tim Schütz.

FC Karben – SV Nieder-Wöllstadt 1:2 (1:1): Das Verfolgerduell wurde mit Haken und Ösen bestritten und sah die Nieder-Wöllstädter auch laut Karbens Spielertrainer Harez Habib am Ende verdientermaßen vorne: Es war ein offener Schlagabtausch, in dem die Nieder-Wöllstädter sich als sehr starke Kontermannschaft präsentiert haben.“

Patrick Eickhoff brachte die Gäste vor 100 Zuschauern in der 11. Minute in Führung, nach Vorarbeit des bärenstarken Felix Wagner. Dieser scheiterte acht Minuten später mit einem wuchtigen Schuss ans Karbener Lattenkreuz und vergab Sekunden vor der Pause dann nochmals einen zweiten Wöllstädter Treffer. Zu diesem Zeitpunkt hatte der FC Karben, der in der 22. Minute durch Christian Scheel aussichtsreich gescheitert war, allerdings bereits zum 1:1 (35.) ausgeglichen: Harez Habib hatte ein Foulspiel von Murat Salu an Karbens Goalgetter Murat Gök vom Elfmeterpunkt aus „gerächt“.

Die Entscheidung ließ dann bis zur 75. Minute auf sich warten, als Sascha Reitzammer zum 1:2 einschoss. In der 88. Minute handelte sich Karbens Gök nach Foulspiel die Gelb-Rote Karte ein. Nur zwei Minuten später gab es für den Karbener Schlussmann Lukas Klein gar Rot, nachdem er Felix Wagner umgerannt hatte – für Habib und auch Wöllstadts Pressesprecher Walter Nebel war der „rote Karton“ allerdings eine zu harte Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Michler (Dreieich). Nach dem Schlusspfiff sollen sich dann noch turbulente Szenen zugetragen haben, als ein Karbener Spieler in die Kabine der Gäste stürmen wollte. Ob es sich dann noch weit nach Spielschluss auf dem Parkplatz zwischen einem Karbener und einem Wöllstädter zu Handgreiflichkeiten oder nur zu intensiven Diskussionen gekommen war, blieb gestern ungeklärt.

FC Ober-Rosbach – SV Staden 2:0 (0:0): Das letztlich bedeutungslose Spiel entschieden Kevin Sangl (74.) und Pascal Marx (77.). gg

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