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Deutsche Meisterschaften im Rollkunstlaufen: Anmut, Tempo – und technisch perfekt

Für Viola Wiese sowie Laura und Maren Karbowski konnte es in Baden-Württemberg gar nicht besser laufen: Auf dem Treppchen bestieg das Trio die höchstmöglich Stufe.
Trainerin Ilona Wojciechowski-Fritsch (Mitte) strahlt zu Recht: Für ihr RSM-Sextett ging bei den Deutschen Meisterschaften die Sonne(nblume) auf. Trainerin Ilona Wojciechowski-Fritsch (Mitte) strahlt zu Recht: Für ihr RSM-Sextett ging bei den Deutschen Meisterschaften die Sonne(nblume) auf.
Nattheim. 

Im Landkreis Heidenheim, genauer gesagt in Nattheim, gingen am Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Rollkunstlaufen über die Bühne. Rund 200 Sportler aus 17 Vereinen, die sich über die jeweiligen Landesmeisterschaften qualifizieren mussten, waren am Start – vom Rollsportverein Solidarität Mainspitze (RSM) hatten sich sechs Läuferinnen qualifiziert.

Vier aus dem RSM-Sextett ginge bei den Pflichtwettbewerben in medias res. Die elfjährige Viola Wiese machte den Anfang und startete in der Nachwuchsklasse gegen durchweg deutlich ältere Konkurrentinnen. Vier Stunden sowie drei Bögen und eine Einwärtsschlinge später stand Viola als Siegerin fest.

„Schlinge“ sitzt bestens

Nach ihr gingen Sina Kretz und Laura Karbowski in der Klasse der Juniorinnen an den Start. Beide lieferten starke Leistungen ab. Sina, die erst in diesem Jahr in diese Klasse aufgerückt war, erlief sich einen beeindruckenden zweiten Platz. Pech hatte hingegen Laura: Sie rollte mit winzigen 0,1 Punkten Rückstand auf Rang drei am Medaillenpodest vorbei und wurde Vierte. Für Sophia Moise ging es derweil in der Meisterklasse um Punkte und Platzierungen. Nach dem zweiten Bogen noch im Mittelfeld liegend, vermochte sie sich kontinuierlich zu steigern. Durch eine sehr gute Leistung bei der schwierigen Rückwärtsschlinge überholte sie noch mehrere Rivalinnen und schaffte schließlich einen tollen dritten Platz.

Nach diesem so erfreulichen Auftakt wollten die RSM-Mädels in den Kürwettbewerben natürlich nachlegen. Wieder war Viola Wiese in der Nachwuchsklasse als Erste ihres Vereins an der Reihe. Mit einer ausdrucksstarken und technisch anspruchsvollen Kür beeindruckte sie Publikum und Wertungsrichter, die ihr hohe Noten vergaben, so dass sie mit großem Vorsprung auch Kür und Kombination für sich entschied.

Viel Zeit hatte sie nicht, sich darüber zu freuen, denn kurze Zeit später war Viola erneut gefordert – diesmal gemeinsam mit Lea Haselsteiner im Zweierlauf der Nachwuchsklasse. Hier konnten die beiden durch eine sehr harmonisch und synchron gelaufene Kür ohne nennenswerte Fehler überzeugen und durften sich über Bronze freuen, bei nur geringem Rückstand auf die Sieger.

Der Aufstieg winkt

In der sich anschließenden Juniorenklasse trug Laura Karbowski eine Kür mit hohem Tempo vor, die mit einem hervorragenden vierten Platz belohnt wurde. Direkt hinter ihr: Sina Kretz (5.), die mit ihrer guten Leistung und Platzierung bewies, dass sie zu Recht in diese Klasse aufgestiegen war. In der Kombinationswertung war die Reihung genau andersherum: Sina Vierte, Laura Fünfte. Beiden winkt aufgrund der gezeigten Leistungen die Chance, im kommenden Jahr in die Meisterklasse aufzusteigen.

Laura Karbowski startete im Anschluss mit ihrer Schwester Maren im Zweierlauf der Juniorenklasse. Die Geschwister ließen der Konkurrenz keine Chance und erliefen sich mit einer überzeugenden Darbietung und hohem Vorsprung den ersten Platz. Zum Abschluss trat dann Sophia Moise in der Meisterklasse in Aktion. Nach gutem Start misslangen ihr einige schwierige Elemente, die ihr hohe Punkte beschert hätten. Letztlich musste sie in einem sehr engen Klassement mit Platz 14 zufrieden sein. Aufgrund ihres starken Pflicht-Ergebnisses wurde sie aber in der Kombination noch gute Fünfte.

Mit der Leistung ihrer Mädchen konnten die RSM-Trainerinnen Ilona Wojciechowski-Fritsch und Jutta Pabst freilich sehr zufrieden sein. Die kleine Gruppe von nur sechs Läuferinnen ließ aufgrund der vielen Podestplätze und guten Platzierungen in der Mannschaftswertung viele Vereine mit deutlich mehr Teilnehmern hinter sich und belegte im 17er-Feld einen bemerkenswert guten fünften Platz, für den Bianca Kretz stolz als RSM-Vertreterin die Ehrung entgegennahm. red

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