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Fußball: Zeilsheimer Trainer Sascha Amstätter" Vieles war sehr gut"

Von Nur zwei Tore fehlten dem SV Zeilsheim in der Aufstiegsrelegation zur Fußball-Hessenliga, um ein Entscheidungsspiel gegen die SpVgg Neu-Isenburg zu erzwingen und eventuell den direkten Durchmarsch in die fünfte Liga perfekt zu machen.
Sascha Amstätter muss die Aufstiegsspiele schnell abhaken und den Fokus auf die kommende Saison legen. Foto: Marcel Lorenz Sascha Amstätter muss die Aufstiegsspiele schnell abhaken und den Fokus auf die kommende Saison legen.
Zeilsheim. 

Auch in der Woche nach dem bitteren Ende ärgert sich Sascha Amstätter noch über den Modus, den Gegner und das fehlende Glück in der Dreierrunde. „Wenn du kein Spiel verlierst, nur ein Gegentor kassierst, vier Punkte holst und am Ende doch scheiterst, ist das schon ärgerlich“, sagt der Trainer des SV Zeilsheim.

64 Punkte in der Liga

Nach dem 0:0 gegen Neu-Isenburg mussten die West-Frankfurter zuschauen, wie sich der SSV Sand im zweiten Spiel mit 1:5 von der SpVgg abfertigen ließ, um im entscheidenden Spiel im Landkreis Kassel mit 1:3 denkbar knapp den Kürzeren zu ziehen. „Anders als in Neu-Isenburg hat Sand im letzten Spiel bis zum Schluss gekämpft wie die Löwen. Wir hatten bei zwei Aluminiumtreffern und einem nicht gegebenen Strafstoß Pech“, berichtete Amstätter. Für den Chefcoach und seine Mannschaft geht es nun darum, den Nicht-Aufstieg zu verdauen, um mit neuem Elan in die Verbandsliga-Mitte-Saison 2017/18 starten zu können. „Bis auf die Relegation war eigentlich vieles schon sehr gut“, zog Amstätter ein positives Fazit zur Punktrunde. „Mit 64 Punkten haben wir einen guten Zwei-Punkte-Schnitt hingelegt. Natürlich gibt es aber noch ein paar Stellschrauben, an denen wir für die kommende Spielzeit drehen können.“ Beispielsweise könne man mit einem breiteren Kader in Zukunft auch verletzungsbedingte Personalprobleme besser kompensieren. „Aller Voraussicht nach wird es in der kommenden Saison keinen klassischen Zweikampf geben“, blickt Amstätter auf die ehemaligen Hessenligisten Viktoria Kelsterbach (Absteiger), VfB Marburg und FSV Fernwald (beide Aufsteiger), die 2017/18 in der Staffel Mitte antreten werden.

Schon Ende Juni starten die „Grünen“ in die Sommervorbereitung und wollen dann ab August einen neuen Anlauf nehmen. Wie die Mannschaft in der kommenden Runde aussehen wird, könnte sich in den kommenden Tagen und Wochen entscheiden. „Spieler wie Kapitän Matthias Terzic, Hamza Bouchen, Ahmet Gök oder Reda Elourdani haben um Gespräche gebeten und werden sich hoffentlich bald zu ihrer Zukunft äußern“, erklärt Andre Becher. Der Abteilungsleiter darf für die kommende Runde bisher mit Torwart Dominik Reining, den Bianco-Brüdern Leonardo und Antonio sowie Kokolo Baku, Nikolai Pyatt und wohl auch Michael Seidelmann planen. „Fünf Neuzugänge, die in der Hessenliga zu uns gekommen wären, haben uns wieder abgesagt“, erklärt Becher. Dafür habe man mit Masar Qosa einen Neuling, der sowohl als Torwart-Trainer als auch als zweiter Mann zwischen den Pfosten agieren soll, vom Hanauer SC verpflichtet. Zudem kommen Raisi Zalla und Raymond Aschenkewitz aus der U 19 von Germania Schwanheim an die Lenzenbergstraße. Den Verein verlassen werden Onay Sen (TuS Merzhausen), Aldin Alibasic (KSG Bosnien-Herzegowina Frankfurt), Tomislav Randelovic (FSC Eschborn) und Celil Cetinkaya (Vatanspor Bad Homburg). „Wir wollen Schritt für Schritt gehen, um auch in der kommenden Runde eine schlagkräftige Truppe zusammen zu haben“, stellt Sascha Amstätter klar. Den Blick nach vorne zu richten und sich voll auf die Planungen für 2017/18 zu konzentrieren, dürfte nicht die schlechteste Methode sein, um den Frust vom knapp verpassten Aufstieg Anfang Juni zu bewältigen.

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