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Verbandsliga: Nullnummer im Spitzenspiel

Von Mit dem torlosen Unentschieden im Spitzenspiel gegen die SF/BG Marburg konnte der FC Eddersheim leben.
Symbolbild Fußball Foto: Klaus-Dieter Häring Symbolbild Fußball
Eddersheim. 

Auch der Spitzenreiter muss sich in der Fußball-Verbandsliga Mitte jeden Sieg und sogar jeden Punkt hart verdienen. Die Mannschaft von Rouven Leopold steht zwar nach 26 Spielen mit acht Punkten Vorsprung auf dem Platz an der Sonne, ist aber vor personellen Engpässen und Leistungsschwankungen nicht gefeit. „Uns hat das 4:3 unter der Woche in Dorndorf viel Kraft und Körner gekostet“, meinte Erich Rodler. Der Sportliche Leiter der Hausherren konnte mit der Punkteteilung gegen den besten Verfolger gut leben, weil Felix Rottenau gesundheitlich nicht von Beginn an spielen konnte und auch Schlüsselspieler wie Patrick Hilser und Kapitän Niklas Rottenau körperlich angeschlagen in die Partie gegangen waren.

So ergab sich auf dem holprigen Eddersheimer Rasenplatz von Beginn an kein gutes Fußballspiel. „Von beiden Seiten war das heute viel Kampf, viele Ballverluste und einige Fehlpässe zu viel im Spielaufbau“, monierte Rodler. Trotzdem hatte seine Mannschaft in der achten Minute eine Doppelchance, die die Gastgeber auf die Siegerstraße hätte bringen können. Nach einem Eckstoß stieg Malcolm Philips am höchsten und brachte den Ball per Kopf auch Richtung Tor. Ein Marburger Verteidiger kratzte das Spielgerät aber von der Linie und klärte zum zweiten Eckstoß. Dieser fand den Kopf von Hilser, der aus fünf Metern an den Pfosten köpfte. „Sonst hatten wir aber keine Chance aus dem Spiel heraus“, meinte der Eddersheimer Sportliche Leiter. Auf der Gegenseite hätte Jan Löwer treffen können. In aussichtsreicher Position zielte der Marburger aber drüber (20.). Nach dem Seitenwechsel gingen beide Mannschaften noch weniger Risiko und kamen deswegen auch zu noch weniger Chancen. „Marburg hatte wirklich über die gesamte zweite Hälfte nichts Nennenswertes“, stellte Rodler klar. Aber auch der Klassenprimus brachte bis auf eine Halb-Chance, die der eingewechselte Alexander Scholz in der 70. Minute nach Rückpass von Dario Kueper nicht im Tor unterbrachte, wenig zustande. In der 76. Minute hätte aber fast noch Eddersheims Mann für alle Fälle zugeschlagen. Turgay Akbulut fasste sich aus der Distanz ein Herz und zimmerte den Ball ans Lattenkreuz. Auch wenn diese Großchance den knappen Heimsieg und eine Vorentscheidung im Titelrennen hätte bringen können, war das 0:0 für Rodler und Co. kein Beinbruch. „Wir können damit sicher besser leben als der Gegner. Unser Vorsprung auf den Zweiten ist bei acht Punkten geblieben, und wir wissen, dass wir es in Zukunft wieder besser machen können“, schloss Rodler seine Ausführungen.

Eddersheim: Miletic – Kueper (88. F. Rottenau), Silveira, Esser, Dechert – Mevkic, Philips – Sorihashi (46. Scholz), Hilser, N. Rottenau (63. Rebic) – Akbulut.

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