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Handball: Kriftel verlangt Eddersheim alles ab

Die Handballerinnen der TSG Eddersheim haben mit dem 27:24 (17:12) im Derby gegen die TuS Kriftel ihre Position im Mittelfeld der 3. Liga Ost gefestigt und ihre Serie auf 7:1 Punkte ausgebaut.
Die Lücke genutzt: Die Eddersheimerin Lena Thoß (rechts) setzt sich gegen die Kriftelerin Isabel Göbel durch. Foto: Marcel Lorenz Die Lücke genutzt: Die Eddersheimerin Lena Thoß (rechts) setzt sich gegen die Kriftelerin Isabel Göbel durch.
Eddersheim. 

Vor der stattlichen Kulisse von 310 Zuschauern begann das Spiel mit einer Trauerminute für den verstorbenen Eddersheimer Physiotherapeuten Michael Brandscheid, der am Freitag beerdigt worden war. Auch die Kriftelerinnen traten mit Trauerflor an.

Die Eddersheimerinnen erwischten den besseren Start und lagen nach vier Minuten mit 4:0 vorne. Bis zur neunten Minute trafen sie im Minuten-Takt, doch nun kamen auch die Gäste besser in die Partie, zumal die Eddersheimerinnen Jana Lorenz überhaupt nicht in den Griff bekam. Fünf der sechs Treffer erzielte die Rückraumspielerin in der ersten Hälfte und hielt ihre Mannschaft in der Partie. So verkürzten die Gäste zum 8:9 (16.), doch blieb Eddersheim in der ersten Hälfte spielbestimmend und lag zur Pause mit 17:12 vorne. „Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, auch wenn es mir etwas zu viele Gegentore waren“, erklärte Eddersheims Trainer Tobias Fischer. Sein Krifteler Kollege Christian Albat stellte fest: „Wir haben die Kreisanspiele und die Abschlüsse aus dem Rückraum nicht in den Griff bekommen. Nach der Pause haben wir uns besser auf Eddersheim eingestellt.“

Dies musste auch Fischer feststellen, denn seine Mannschaft fand überhaupt nicht ins Spiel: „Wir haben im Rückraum nicht mehr getroffen. Da hatten wir keinen Zug mehr. Es war eine Verkettung von unglücklichen Aktionen.“ Bis zur 48. Minute hatten sich die Kriftelerinnen auf 20:21 herangekämpft. „Wir haben sie in der Abwehr ganz gut im Griff gehabt und haben viel bewusster im Angriff gespielt, weil ich ja nur drei Rückraumspielerinnen zur Verfügung hatte“, berichtete Albat. Ihm fehlten neben der zweiten Torhüterin Melanie Nickel, die sich bei dem einen Tor von Chemnitz ins leere Tor das Kreuzband gerissen hatte, die privat verhinderte Kim Körber sowie die erkrankte Kristina Weber. „Doch wir haben es nicht geschafft, einmal auszugleichen“, ärgerte sich Albat, „uns fehlte gerade in den folgenden Minuten die Konsequenz, als wir einen Abpraller nicht bekommen und das Gegentor kassiert haben“. Für den Trainer war das neben dem verpatzten Start die entscheidende Phase: „Wir haben eigentlich das gespielt, was wir spielen wollten, aber uns haben einige Prozente gefehlt. Gegenüber dem Spiel von Chemnitz haben wir uns gesteigert.“

Tobias Fischer freute sich über den Erfolg und lobte zwei Spielerinnen: „Anna-Lena Kempf hat es sehr gut gemacht, und Mona Priester hat mit einigen guten Aktionen uns den Sieg gerettet.“ Nun hat seine Mannschaft mit 17:17 Zählern eine ausgeglichene Bilanz und kann nun fast schon wieder ein wenig darauf schielen, vielleicht doch noch einen Platz in der Tabelle gutzumachen – mit einer Serie von zuletzt 7:1 Punkten.

Eddersheim: Lisa Brennigke (1. bis 44.), Mona Priester (ab 45.), Stefanie Güter 7/3, Alexandra Flebbe, Lena Thoß, Tabea Schweikart, Anna-Lena Kempf je 3, Hanna Özer 3/1, Xenia Klug 2, Lea Müller, Julia Krämer, Sina Elter je 1. Kriftel: Hannah Weißer; Jana Lorenz 6, Jacqueline von Moltke 6/2, Lisa Weißer 5, Helena Nitzke 3, Janine Pfuhl, Berit Thun, Mayra Janssen je 1, Lena Giebe 1/1, Leah Rosenbaum, Isabel Göbel.

(vho)

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