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Landesliga-Handball: TuS Holzheim I und II bauen auf die Fans

Der scheidende Holzheimer Trainer: Matthias Hieronimus. Foto: Klaus-Dieter Häring Der scheidende Holzheimer Trainer: Matthias Hieronimus.
Limburg/Diez. 

Die Landesliga-Handballer des TuS Holzheim beenden die Saison mit drei Heimspielen in Serie. Nachdem vor zwei Wochen der neue Meister, TV Hüttenberg II, in Diez am TuS gescheitert ist, empfangen die Ardecker an diesem Samstag die Oberliga-Reserve der HSG Wettenberg und am nächsten Wochenende die TG Kastel. Die Anwurfzeit zu diesen beiden Spielen wurde auf 18 Uhr vorgezogen.

Holzheim hat sein Saisonziel „Vizemeisterschaft“ selbst in der Hand nach den erfolgreichen letzten Spielen, in denen die beiden Top-Mannschaften aus Hüttenberg und Breckenheim die Überlegenheit der Hieronimus-Truppe anerkennen mussten. In der gesamten Rückrunde ging lediglich das Gastspiel bei der MSG Linden verloren, die auch jetzt noch ärgster Konkurrent um Rang zwei ist. Holzheims scheidender Trainer hat sein Team gerade in den letzten Wochen sehr selbstbewusst und mit einem großen Kampfgeist erlebt. Darauf baut er auch bei den verbleibenden Aufgaben, zumal diese vor eigenem Publikum erledigt werden. Die Fangemeinde der Ardecker zählt zu den größten der Liga. In vielen anderen Hallen sind die Besucherzahlen weit niedriger als in Diez.

Für Brisanz ist vor der Begegnung gegen Wettenberg dennoch gesorgt, versäumten es die Mittelhessen doch im Nachholspiel gegen die TG Kastel, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Diesen machten die Gäste mit einem knappen 30:29-Auswärtserfolg perfekt. Allerdings sind die Aussichten auf vier Absteiger aus der Landesliga nur ganz minimal, so dass der elfte Tabellenplatz eigentlich gesichert ist. Die herausragenden Akteure bei der HSG sind sicherlich Routiniers wie Dragan Nenad und Simon Wingefeld sowie Torjäger Marcel Köhler, der es gegen Kastel auf immerhin elf Treffer brachte. Beim TuS steht lediglich hinter dem Einsatz von Robert Dettling ein Fragezeichen, falls dieser in der 2. Mannschaft erneut aushelfen muss.

Bezirks-Oberliga: TuS Holzheim II – TSG Eddersheim (Samstag, 20 Uhr, Diez). Das interessantere Spiel findet eigentlich zum Ende in der Diezer Sporthalle statt, wenn der TuS Holzheim II seinen letzten Strohhalm packen und den Klassenerhalt doch noch wahr machen will. Allerdings ist der Gegner die TSG Eddersheim, frischgebackener Bezirksmeister und Aufsteiger in die Landesliga Mitte. Pikanterweise sitzt dort der neue Holzheimer Trainer, Thomas Scherer, auf der Trainerbank, der die Hattersheimer Vorstädter nach dem letztjährigen Abstieg zum direkten Wiederaufstieg geführt hatte. Natürlich hoffen die Holzheimer ein wenig darauf, dass die Luft bei den Gästen raus ist, doch freiwillig wird kein TSG-Spieler auch nur einen Zentimeter zurückstecken. Die Bittkau-Schützlinge haben sich vor zwei Wochen um einen Platz verbessert, der die Chancen auf den Klassenerhalt steigen lässt. Allerdings sind die beiden verbleibenden Aufgaben – zum Ausklang geht es zur TG Rüsselsheim – weitaus schwerer einzustufen, als die des Mitbewerbers Hochheim/Wicker, der in Dotzheim und gegen Münster antreten muss. Holzheim hofft auf die Unterstützung hoffentlich vieler Fans, die nach dem Landesliga-Spiel noch die Reserve anfeuern.

Bezirksliga B2: HSG Obere Aar – HSG Eschhofen/Steeden (Sonntag, 14.30 Uhr, Bad Schwalbach) .

Frauen: Bezirks-Oberliga: SV Bad Camberg – TG Kastel (Sonntag, 14 Uhr). Für beide Mannschaften ist die Saison so gut wie abgehakt. Die Tabellennachbarn nehmen aktuell die Plätze neun und zehn ein und haben einen Vorsprung von vier und fünf Punkten auf die beiden Abstiegsplätze. Damit ist die nächstjährige Teilnahme im Bezirksoberhaus unter Dach und Fach. Im Hinspiel behielten die Bad Cambergerinnen in Mainz-Kastel mit 22:20 die Oberhand. Allerdings zeigt ein Blick auf die Heim- und Auswärtstabelle, dass die Kneippstädterinnen hier eine fast identische Bilanz aufweisen.

Entscheidung im Derby

FSG Holzheim/Limburg – HSG Eschhofen/Steeden (Samstag, 16 Uhr, Diez). Das Abstiegsduell schlechthin steigt am Samstagmittag, wenn der Tabellenletzte auf den -vorletzten trifft. Die Gefahr, dass gleich zwei der drei heimischen Vertreter aus der Bezirks-Oberliga absteigen, ist sehr groß. Die HSG Eschhofen/Steeden hat noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt, doch dazu muss sie das Derby gewinnen. Außerdem muss die HSG darauf hoffen, dass der Tabellenzweite, Nied, die Entscheidungsspiele um den dritten Landesliga-Aufsteiger gegen die HSG Gettenau/Florstadt gewinnt. Die Gastgeberinnen, die in der gesamten Rückrunde kein Spiel gewonnen haben, haben sich noch einiges vorgenommen. Sollte auch die HSG absteigen, wäre zumindest in der nächsten Saison ein Derby gesichert.

(cfr)
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