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Olympia: Dabei sein ist (fast) alles

Von Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der olympischen Winterspiele reisen 40 Jugendliche aus Deutschland nach Pyeongchang, um die Wettkämpfe vor Ort mitzuerleben. Zwei Teilnehmer an diesem Jugendlager kommen aus der Region: Turnerin Rieke Kurtenacker und Eiskunstläufer Robin Rücker. Der Wintersportler erzählt vom ersten Vorbereitungstreffen für die Reise.
Auf seinem Element: Robin Rücker vom ERC Diez. Auf seinem Element: Robin Rücker vom ERC Diez.
Holzheim. 

Eiskunstläufer Robin Rücker vom ERC Diez hat seine Fahrkarte für die olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) längst in der Tasche. Anfang Februar wird er nach Südkorea reisen und die Wettkämpfe erleben. Welches Programm er genau absolvieren wird, weiß der 16-jährige Schüler noch nicht. Denn Robin Rücker reist nicht als Athlet, sondern als Mitglied des Deutschen Olympischen Jugendlagers, gewissermaßen als offizieller Zuschauer. Er hat sich bei der Deutschen Olympischen Akademie und der Deutschen Sportjugend für diese Reise beworben – und wurde ausgewählt. Für Eiskunstläufer Rücker ist das wie ein vierfacher Salchow.

So viele Jugendliche wie nie zuvor haben sich für das Deutsche Olympische Jugendlager 2018 beworben, teilt die Deutsche Olympische Akademie mit. Robin Rücker ist einer jener 40, die „schließlich anhand ihrer sportlichen Leistungen sowie ihres sportlichen und sozialen Engagements für die Teilnahme ausgewählt wurden. Die Gruppe der Teilnehmenden umfasst Nachwuchsathletinnen und -athleten sowie junge Engagierte aus 13 Bundesländern. Die 24 weiblichen und 16 männlichen Jugendlichen sind zwischen 16 und 19 Jahren alt, 18 von ihnen kommen aus Sommersportarten, 22 aus dem Wintersport. Dabei deckt die Gruppe über 25 Sportarten ab“ – auch nicht-olympische, wie Rücker beim ersten Treffen des Jugendlagers in Frankfurt herausgefunden hat. So sei beispielsweise auch ein Motorcross-Sportler dabei. Und für ihn besonders interessant: vier weitere Eiskunstläufer.

Zunächst habe Jan Holze, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend und Mitglied des DOSB-Präsidiums, die Jugendlichen auf ihre Reise eingestimmt. „Das Deutsche Olympische Jugendlager ist die zentrale Maßnahme von Deutscher Olympischer Akademie und Deutscher Sportjugend während der Olympischen Spiele und damit auch für den DOSB von herausragender Bedeutung“, sagt Holze denn auch. Daher fordere er die Jugendlichen auf, „offen für alle Begegnungen und Erlebnisse zu sein, die sie in Südkorea erwarten und sich eine eigene Meinung über das Land und die Spiele zu bilden“.

Und damit die jungen Sportler eine kleine kulturelle Orientierungshilfe auf ihrer Reise haben, habe der südkoreanische Generalkonsul Professor Bumhym Bek über sein Land gesprochen und ein paar Besonderheiten herausgestellt, berichtet Rücker. Zum Beispiel sei es sehr wichtig, „alles immer mit zwei Händen anzunehmen“. Das hat sich der Schüler gemerkt. Nur eine Hand auszustrecken gelte als „sehr unhöflich“, und das wolle man als Gast schließlich nicht sein.

Die passende Ausstattung für Olympia – etwa Winterkleidung und Wimpel – bekommen Robin Rücker und seine Sportlerkollegen noch rechtzeitig vor der Abreise. Dann werden sie auch detaillierter erfahren, welche Wettkämpfe sie miterleben, an welchen Skischanzen, Rodelbahnen und Eisflächen sie stehen werden, sagt der 16-Jährige. Er freut sich auf zwei Wochen Olympische Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang. Danach geht’s wieder zurück, nach Diez, in die Eishalle.

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