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Schach: Homburgs junge Denksportlerinnen zählen zu den Besten

In unserer Rubrik ist der vermeintlich kleine Sport ganz groß. Wir nehmen Disziplinen, Vereine, Mannschaften oder einzelne Protagonisten unter die Lupe, die selten oder gar nicht im Rampenlicht stehen. Heute: die U 14-Mädchen des SK Bad Homburg
Sie fahren zu den deutschen Meisterschaften der Altersklasse W 14: Jelena Schwegler, Sarah Rahimova, Haizea Tornay und Fenja Goetz (v. l). Sie fahren zu den deutschen Meisterschaften der Altersklasse W 14: Jelena Schwegler, Sarah Rahimova, Haizea Tornay und Fenja Goetz (v. l).
Bad Homburg. 

Der Schachklub Bad Homburg kann bereits auf ein 90-jähriges Bestehen zurückblicken und ist mit mehr als 120 Mitgliedern einer der größten Vereine in Hessen, in denen der Denksport betrieben wird. Am Sonntag startet die 1. Mannschaft um 14 Uhr mit einem Heimspiel gegen den SC Brett vor’m Kopp Frankfurt in die neue Hessenligasaison.

Bereits erfolgreich bestanden hat die weibliche Schülermannschaft der Altersklasse U 14 den ersten Härtetest der Spielzeit 2017/18, denn im zweiten Versuch hat sich das Nachwuchsquartett des Traditionsvereins erstmals für die deutschen Vereinsmeisterschaften qualifiziert. Geschafft haben das die talentierten Mädels durch ihr erfolgreiches Abschneiden bei den mitteldeutschen Titelkämpfen in der idyllisch gelegenen Jugendherberge Oberbernhards in Thüringen, wo Jelena Schwegler, Haizea Tornay (Gastspielerin von der Schachjugend Herborn), Fenja Goetz und Sarah Rahimova gegen Rheinland-Pfalz-Vertreter SF Konz-Karthaus mit 4:0 sowie gegen die VSG Offenbach und Blau-Weiß Stadtilm jeweils mit 2,5:1,5 gewonnen haben. Dazu kamen 2:2-Unentschieden der Bad Homburger Mädchenmannschaft gegen den Meuselwitzer SV und den Erfurter SK. Wegen des besseren Verhältnisses in den Brettpunkten sicherten sich die jungen Kurstädterinnen dadurch den Titel vor den mit ebenfalls 8:2 Zählern punktgleichen Konkurrentinnen aus Erfurt.

Am besten punktete für den SK Bad Homburg Fenja Goetz, die in allen fünf Begegnungen ungeschlagen geblieben ist. Sie gewann dreimal und spielte zweimal remis. Dafür wurde sie mit über 150 Punkten Zugewinn in den Deutschen Wertungszahlen belohnt. Sarah Rahimova und Haizea Tornay kamen auf jeweils 3,5 Punkte. Spitzenspielerin Jelena Schwegler steuerte an Brett eins auch noch zwei Zähler zu Titelgewinn und DM-Quali bei.

„Jede der fünf Runden lief über drei Stunden reine Spielzeit. Hinzu kamen noch die Vorbereitungen auf die jeweils nächsten Gegnerinnen und Nachbesprechungen der Partien, um in einer Kurzanalyse die Fehler und taktische Veränderungen zu besprechen“, berichtete Fenjas Vater Jan Goetz. „Das kostet viel Kraft und erfordert eine gute Kondition, um die Konzentration drei Tage lang hochzuhalten.“ Die Anforderungen, denen die jungen Schachspielerinnen ausgesetzt sind, waren schon ordentlich.

Die deutschen Meisterschaften für die weibliche Jugend U 14 werden vom 26. bis 30. Dezember von TuRa Harksheide Norderstedt im Kreis Segeberg ausgerichtet und finden in der Jugendherberge Neumünster statt. Gespielt wird dort nach dem „Schweizer System“ und dem Modus „jeder gegen jeden“, wobei die Bedenkzeit pro Spielerin 90 Minuten für 40 Züge beträgt.

Neben dem SK Bad Homburg haben sich noch der OSG Baden-Baden, Erfurter SK, SC Vaterstetten, Karlsruher SF, SK Neumarkt, VSG Offenbach, SF Sasbach und die SG Blau-Weiß Stadtilm qualifiziert.

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