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Bezirksoberliga: Ex-Profi Linder coacht eine eingespielte Truppe

Der Name ihres Teams ist lang: HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten. Die „Eingewöhnungszeit“ der Handballer dafür kurz.
Tragende Säule bei der HSG: Sebastian Linder (l.) Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Tragende Säule bei der HSG: Sebastian Linder (l.)
Steinbach. 

Unter dem neuen Namen HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten geht die Dreier-Spielgemeinschaft in der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt nun auf Punktejagd. Einen Rollentausch gab es innerhalb der Mannschaft: Führungsspieler Sebastian Linder fungiert auch als Trainer. Er wechselte die Funktion mit seinem Kumpel Patrick Heidl, dessen Ruf der frühere Bundesliga-Profi einst zur HSG gefolgt war. Heidl tritt aus beruflichen Gründen kürzer. Er möchte weiterhin mitspielen.

  Was war: Die Vorsaison beendeten die Handballer aus den Stammvereinen TuS Steinbach, MTV Kronberg und SC Glashütten auf Platz fünf. Spielertrainer Patrick Heidl war zufrieden. Es fehlte nur etwas die Konstanz, dann wäre noch mehr drin gewesen. Als relativ schnell die Nachfolge von Heidl klar war, konnte der Trainingsbetrieb unter Sebastian Linder, der früher für die SG Wallau/Massenheim und den DHC Rheinland in Dormagen Bundesliga-Tore warf, reibungslos fortgeführt werden. Die Umbenennung von der reinen Männerspielgemeinschaft zur HSG brachte auch ein neues Logo mit sich. Das Wappentier ist der Merlin – ein Greifvogel.

  Welche Neuzugänge weiterhelfen: Es gibt keine. Für Linder ist das kein Problem. „Wir haben einige Talente in der 2. Mannschaft und der A-Jugend, die eine Chance verdient haben. Personell, so glaube ich, sind wir gut aufgestellt.“

  Welche Abgänge schmerzen: Lediglich Bastian Inhülsen steht nicht mehr zur Verfügung, der sich aber keinem anderen Verein angeschlossen hat, sondern nur eine Pause einlegen möchte. Bei dem recht ausgeglichen besetzten Kader sollte dies aber zu verschmerzen sein.

  Was schon gut läuft: Linder zeigte sich in der Vorbereitungsphase mit der Angriffsleistung sehr zufrieden. „Daran haben wir viel gearbeitet und darauf können wir nun aufbauen“, meint der 34-jährige Spielertrainer, der selbst im Rückraum die Fäden zieht. Die Mannschaft spielt seit Jahren fast unverändert zusammen und ist längst zu einer Einheit geworden.

  Wo es noch klemmt: „An der Abwehr müssen wir noch viel arbeiten, da bin ich noch nicht zufrieden“, berichtete Linder. Die Deckung war auch in der vergangenen Saison bereits der schwächere Mannschaftsteil. Die HSG hat allerdings nur wenige Testspiele absolviert, um sich dort zu verbessern. Zuletzt gelang ein knapper Sieg bei der TSG Oberursel II (30:28).

  Was möglich ist: „Wir wollen wieder einen guten Mittelplatz belegen. Vor allem wollen wir zu Hause eine Festung werden“, sagt Linder. Der gebürtige Bad Homburger glaubt, dass nach vier Spielen in der kurzen Herbstferien-Pause schon abzusehen ist, wo die Reise hingeht. Die Titelfavoriten sind für Linder übrigens die TSG Ober-Eschbach und TGS Langenhain.

Unsere Prognose: Die Zielsetzung ist realistisch. Auf jeden Fall sollte die HSG nichts mit der unteren Tabellenhälfte zu tun haben. Eindeutiger Vorteil ist es, über eine eingespielte Mannschaft zu verfügen – mit routinierten Führungsspielern wie Linder und Heidl oder auch Daniel Sailler. fiu

 

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