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Basketball: Der Falcons-Gegner hat zwei US-Girls in petto

Auf dem Papier scheint die kommende Aufgabe für die Basketballerinnen der HTG Bad Homburg leicht. Doch Trainer Jay Brown traut dem Braten nicht.
Redet seinen Spielerinnen ins Gewissen und mahnt, den Gegner nicht zu unterschätzen: Falcons-Trainer Jay Brown. Foto: Gerhard Strohmann Redet seinen Spielerinnen ins Gewissen und mahnt, den Gegner nicht zu unterschätzen: Falcons-Trainer Jay Brown.
Bad Homburg. 

Die Deutschland-Tour geht weiter: Nach den Gastspielen beim BBZ Opladen und bei Alba Berlin heißt die nächste Station Neuss am Niederrhein, wo die Elangeni Falcons der HTG Bad Homburg am vierten Saisonspieltag in der 2. Basketball-Bundesliga Nord der Frauen am Samstag um 17.30 Uhr in der Elmar-Frings-Sporthalle erwartet werden.

Von der Tabellenkonstellation her ist die dritte Auswärts-Partie in Folge binnen zehn Tagen keine große Herausforderung für das Team von Trainer Jay Brown, denn schließlich sind die Bad Homburgerinnen – punktgleich mit den Panthers Osnabrück – mit 6:0 Zählern Spitzenreiter, während die TG Neuss Tigers mit 0:6 Punkten gemeinsam mit dem ASC Theresianum Mainz am Tabellenende stehen und zudem ihr Pokalspiel bei den Hurricans in Scheeßel mit 56:65 verloren haben.

„Wir werden den Gegner ganz sicher nicht an diesen vier Niederlagen messen“, erwartet Brown dennoch eine anspruchsvolle Aufgabe für sein Team, denn die Gastgeberinnen haben zwei mächtige Trumpfkarten in der Hinterhand. Zum einen die 27-jährige Amerikanerin Dara Taylor, die in der vergangenen Woche kurzfristig für ihre Landsmännin Henriette Wells verpflichtet wurde und nach einjähriger Abwesenheit nach Neuss zurückkehrt. Und zum anderen Franziska Wortmann, die in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam. Brown: „Wenn beide dabei sind, sind die Tigers für mich ein Play-off-Kandidat.“

Garmenia nicht dabei

Erschwerend kommt für die Falcons hinzu, dass Nereda Garmenia aus beruflichen Gründen verhindert ist und ersetzt werden muss. Nicht sicher ist auch, ob Center Kristin Annawald spielen kann. Ihre Wade zwickt noch immer und der Einsatz in Berlin kam vielleicht doch etwas zu früh. „Wir müssen abwarten, wie die medizinische Behandlung anschlägt – werden aber kein Risiko eingehen“, denkt Brown bereits über den Samstag hinaus. Mit gutem Grund, denn es folgen mit dem Hessen-Derby gegen die Krofdorf Knights und den weiteren Spielen beim SV Halle und gegen die Bergischen Löwen die Wochen der Wahrheit für die Elangeni Falcons. Brown: „Danach können wir eher einschätzen, ob unser Saisonziel Play-offs ein realistisches ist.“

(sp)

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