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Squash-Bundesliga: Squash-Derby hat es in sich

Zwei Siege für den SC Monopol Frankfurt, zwei Niederlagen für den SC Yellow Dot Maintal. In der Squash-Bundesliga setzt sich der Trend fort.
Kai Wetzstein gewann seine beiden Einzel für den SC Monopol. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Kai Wetzstein gewann seine beiden Einzel für den SC Monopol.
Frankfurt. 

Die nackten Zahlen sprachen eine klare Sache: Der SC Monopol Frankfurt gewann beim SC Yellow Dot Maintal 3:1. Doch der Schein trügt. Obwohl das Squash-Derby den erwarteten Sieger hervorbrachte, erlebten die Zuschauer im bis auf den letzten Platz gefüllten Maintaler Mittelpunkt Sportcenter eine sehr spannende Bundesliga-Partie.

Im Eröffnungsmatch ersetzte der Maintaler Spielertrainer Andreas Omlor den erkrankten Armin Hameed. Obwohl der Deutsche Ü45-Meister gegen den aktuellen Ü35-Champion Julian Wollny noch nie gewonnen hatte, waren die Duelle immer sehr eng, so dass sich die Fans auf eine spannende Partie freuen durften. Die blieb aber aus: Omlor spielte weit unter seiner Form – läuferisch wie spielerisch – konnte die von ihm sonst gewohnten technischen Feinheiten nicht zeigen.

Das Duell der befreundeten Spieler Kai Weigand (Maintal) und Kai Wetzstein (Frankfurt) gab es schon oft, wobei der Sieger stets Wetzstein hieß. So eng wie diesmal war es aber noch nie. Weigand wuchs über sich hinaus, spielte geduldig und hatte die richtige Länge in seinen Schlägen. Erst als seine Kraft im fünften Satz nachließ, konnte sich der Favorit noch klar behaupten.

Tolles Squash gab’s im Spitzenspiel, das Aqueel Rehman dank der größeren Routine gegen Tom Walsh für sich entschied. Während der Österreicher in engen Situationen den Ball einfach im Spiel hielt und auf die Fehler des Gegners wartete, verlor der junge Engländer die Geduld, spielte zu riskant und machte Fehler. „Tom ist ein starker Spieler, aber noch zu unerfahren, manchmal zu leichtsinnig. Er muss mehr auf den Spielstand achten“, sagte der langjährige Monopol-Spieler und -Trainer Sinclair. Im letzten Spiel wirkte der deutsche Ranglisten-Elfte Florian Silbernagl zunächst verkrampft. Nach dem ersten Satz wurde er massiert. Das half – der Rest war eindeutig.

SC Yellow Dot Maintal – SC Monopol Frankfurt 1:3 (0:3 Punkte). – Aqeel Rehman/Österreich – Tom Walsh/England 12:10, 11:7, 11:8, Johannes Dehmer-Saelz – Florian Silbernagl 11:4, 7:11, 9:11, 6:11, Kai Weigand – Kai Wetzstein 11:13, 13:11, 9:11, 11:9, 5:11, Andreas Omlor – Julian Wollny 3:11, 8:11, 8:11.

„Das 4:0 gegen Seligenstadt ist kaum eine Zeile wert. Die gehören nicht in die Bundesliga. Seit Jahren verlieren sie alles, haben nicht einmal Oberliga-Niveau. Leider ist es so, dass jeder, der das Startgeld bezahlt, Bundesliga spielen darf. Doch solche Spiele sind keine Werbung für Squash. Sie sind peinlich“, sprach Stuart Sinclair Klartext.

SC Monopol – Court-Hoppers Seligenstadt 4:0 (3:0 ) . – Walsh – Achim Mohler 11:3, 11:2, 11:0, Silbernagl – Normen Akridge 11:2, 11:2, 11:2, Wetzstein – Ralf Rothenberger 11:1, 11:5, 11:2, Wollny – Frank Wienecke 11:0, 11:1, 11:0.

Beim Titelaspiranten RC Worms reichte es für die Maintaler erwartungsgemäß lediglich zu einem Satzgewinn durch Rehman.

RC Worms – SC Yellow Dot Maintal 4:0 (3:0). – Jens Schoor – Rehman 11:6, 6:11, 11:6, 11:5, Tim Weber – Dehmer-Saelz 11:1, 11:0, 11:7, Carsten Schoor – Weigand 11:9, 11:6, 11:4, Daniel Hoffmann – Omlor 11:5, 11:2, 11:4.

(löf )
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