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Rugby: SC 80 verabschiedet sich mit einem Heimsieg

Es war ein zufriedenstellender Abschluss für die „80er“ in der Bundesliga. Die Qualifikation fürs DM-Halbfinale blieb jedoch unerreichbar für das Team von der Feldgerichtstraße.
Mark Sztyndera sicherte mit seinem gelungenen Strafkick dem SC 80 einen positiven Rundenabschluss. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Mark Sztyndera sicherte mit seinem gelungenen Strafkick dem SC 80 einen positiven Rundenabschluss.
Frankfurt. 

In den letzten Minuten mussten die Schwarz-Roten noch mal zupacken, denn die „Löwen“ setzten ihre bekannte Sturmmaschinerie in Gang. Doch die Spieler des SC 80 Frankfurt verstanden es, ihr wichtigstes Territorium zu verteidigen – und somit auch den hauchdünnen 15:12 (7:0)-Heimsieg über den TSV Handschuhsheim. Nationalspieler Mark Sztyndera hatte nach Gleichstand endscheidend per Strafkick getroffen. Der vierte Platz in der Bundesliga Süd/West war damit gefestigt, jedoch beträgt in der Endabrechnung der Abstand zum Zweiten RG Heidelberg 17 Punkte – eine kleine Welt.

Dabei verlief der Saisonstart so vielversprechend. Gewiss, von den ersten vier Gegnern war lediglich der TV Pforzheim ein Hochkaräter, doch die Frankfurter füllten ihr Punktekonto fast maximal auf. Dann folgte allerdings die Ernüchterung: Auf eigenem Terrain bekamen sie von der RGH die Grenzen aufgezeigt, eine Woche nochmals in Handschuhsheim. Der Achtungserfolg gegen den Meister Heidelberger RK (29:36) verpuffte, denn nur mit Mühe verteidigte der SC 80 im letzten Spiel 2017 ein Unentschieden gegen Aufsteiger Neckarsulmer SU und zeigte dabei sinnbildhaft zwei Gesichter.

Mit Mut ging der sechsfache Deutsche Meister in den zweiten Saisonabschnitt. Doch es fehlte einfach die Konstanz, um das große Ziel Halbfinale zu erreichen. Im wichtigsten Spiel unterlag das Team des Trainergespanns Byron Schmidt/Luke Mahoney wieder der RGH, wenngleich diesmal ganz knapp.

Das Trainerduo bleibt

2018/19 werden die „80er“ einen neuen Anlauf nehmen, um den zweiten Platz in der Süd/West-Staffel zu erreichen – das Profiteam des Heidelberger RK, das am Wochenende das Europapokalendspiel im Continental Shield gegen die Russen von ESTM Krasnojarsk knapp verlor (20:24), steht hierzulande über allen Dingen.

Schmidt und Mahoney werden vermutlich auf der Kommandobrücke bleiben. „Der aktuelle Stand ist, dass sie Trainer bleiben“, sagte Teammanager Todd Kearns. Verlassen wird den Sport-Club 1880 der Ire Dougie Power, den es zum Studieren nach Galway zieht. Ob Spielgestalter Wynston Cameron-Dow bleibt, sei laut Kearns „offen“. Möglich ist ein Wechsel zum HRK, für den 13-maligen Champion spielte er bereits mit Zweitstartrecht im Europapokal. Personellen Nachholbedarf sieht Kearns indes vor allem auf den Stürmerpositionen eins bis fünf, da habe bisweilen die physische Stärke gefehlt. Aber auch die Dreiviertelreihe „muss noch etwas besser werden“.

Vielleicht kehren drei ehemalige Jugendspieler ins Nordend zurück. Die Brüder Anton und Emil Rupf sowie Anton Segner sind derzeit in Neuseeland auch in Rugby-Lehre. „Segner wurde sogar zum fünftbesten College-Spieler dort ausgezeichnet“, sagte Kearns.

Ganz vorbei ist die Saison noch nicht, doch der Cupwettbewerb genießt nicht gerade großes Ansehen in der Rugby-Szene. Der SC 80 gastiert jedenfalls im Achtelfinale des DRV-Pokals am 9. Juni beim RC Luxembourg, dem Titelträger der Zweiten Bundesliga West.

SC 80: Ngubane, Becker, Losado – Power, Rayan (5) – Hauck, Haase, Du Plessis – Ketels – Deichmann – Lange, Sztyndera (5), Beringer, Trebbin (5) – Ewald (Siitia, Tokay, Cojocaru, Niederberger, Schröter, Beaufort, Baudler-Voigt).

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